Es geht auch anders

Soll mal einer behaupten, Verwaltungschefs seien nicht lernfähig. In Sulzbach beweist Bürgermeister Michael Adam gerade das Gegenteil. Im vergangenen Jahr, als beim Historischen Salinenfest der Betrieb am heftigsten war, schnürten gleich zwei Hilfspolizisten durch die Straßen der Stadt, um nicht ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeuge mit ihren verhassten Zettelchen zu versehen.

120 Parksünder wurden so bestraft - obwohl sie für nichts und niemanden ein Hindernis darstellten. Der Zorn der Ertappten war natürlich groß und das Image der Stadt ziemlich ramponiert.

Doch nun, an diesem Wochenende wird alles anders. Die Stadtverwaltung hat öffentlich auf alle möglichen Parkgelegenheiten rund um die Fete hingewiesen und öffnet - gebührenfrei - auch das Parkhaus in der Marktstraße. Von dort geht man etwa zwei bis drei Minuten bis zum Festgelände. Das ist fürwahr ein sehr freundlicher Service, den die Salinenfest-Besucher sicherlich zu schätzen wissen. Darüber hinaus werden auch zusätzliche Behindertenparkplätze ausgewiesen.

Natürlich wird es immer Leute geben, die aus Gründen der Bequemlichkeit am liebsten mit dem Auto direkt ins Festgetümmel fahren würden. Gottlob ist aber die ,,Drive-in-Fete" noch nicht erfunden…