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E-Mails aus fernen Welten

SO KANN’S GEHEN. Die Verkaufsdiskussion um die Völklinger Fischzucht treibt wunderliche Blüten – SZ-Redakteurin staunt. Doris Döpke

Kein Käufer-Interesse an der Völklinger Fischzucht? Von wegen. Am Freitag erwartete uns schon zum Arbeitsbeginn eine E-Mail. Seine Firma, schrieb der Absender, habe sich am Bieterverfahren beteiligt und sei nun sehr interessiert, was der Stadtrat am Donnerstag beschlossen habe. Ob wir in der SZ-Redaktion dazu "Erkenntnisse" hätten?

Unsere Neugierde war geweckt. Und blieb unbefriedigt: Seine Website schildert zwar vollmundig, was der Frager angeblich alles kann. Aber über seinen Werdegang oder sein Team verrät sie nichts. Und das - in Deutschland zwingend vorgeschriebene - Impressum fehlt.

Kopfschüttelnd legten wir die Mail beiseite. Am Sonntag ereilte uns die nächste. Skandal!, zeterte der Autor, die Stadtwerke-Geschäftsführung antworte ihm nicht. Dabei habe er doch, jawohl!, einen Investor für die Fischzucht an der Hand - freilich erst im Juni.

"Fas-zi-nie-rend", hätte Mr. Spock vom Raumschiff Enterprise gesagt. Sagen wir auf dem Völklinger Boden der Tatsachen auch. Und fügen hinzu: Wer wissen will, was Journalisten wissen, sollte etwas ganz Einfaches tun - nämlich Zeitung lesen.