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| 19:10 Uhr

Doch, es waren wirklich Umweltsünden

Unsere Woche. Marco Reuther

Warum nur ist man in den 50er und 60er Jahren darauf gekommen, so viele Bäche zu begradigen und in Betonrinnen zu quetschen? Stellt man diese Frage heute einem Ingenieur oder Umwelt-Politiker, dann sind diese oft freundlich ihren Vorgängern gegenüber und erklären, es waren halt andere Zeiten - man dachte anders und setzte andere Schwerpunkte. So freundlich möchte ich, ehrlich gesagt, nicht sein. Noch nach über 40 Jahren habe ich eine Kindheitserinnerung an einen Spaziergang mit meinen Eltern, bei dem wir plötzlich vor einer schnurgeraden, öden Betonrinne standen, durch die eine braune Brühe floss - und ich fand es abscheulich. Auch dass eingequetschte Bachläufe nicht für weniger, sondern für mehr Hochwasser sorgen, hätten die "Experten" und/oder die Politik eigentlich nach ein paar Jahren statt nach zwei Jahrzehnten merken können. Und was mit unserem Geld teuer eingezwängt wurde, wird nun mit unserem Geld teuer wieder befreit. - Immerhin: die zweite Investition ist eine gute. Der Köllerbach jedenfalls - nicht zuletzt in Walpershofen - ist ein echtes Schmuckstück geworden.