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Vegetarier
Die WM ist in Gefahr!

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Nahezu ununterbrochen erreichen uns in der Redaktion spektakuläre Neuigkeiten aus der ganzen Welt. Aber solch eine Hammer-Nachricht kam mir bislang auch noch nicht unter. Die Mondlandung, der Mauerfall und nun das: Ein Weißschulterkapuzineraffe, der früher dem Musiker Justin Bieber gehörte, ist kürzlich Vater geworden. Von Alexander Stallmann

Da wundert es kaum, dass viele Menschen an diesem Tag nicht zur Arbeit erschienen sind. Sie feierten den Beginn der neuen Zeitrechnung – das Jahr eins nach der Geburt des Weißschulterkapuzineraffenbabys.


Im Allgemeinen gibt es wohl nichts Wichtigeres als die Tiere Prominenter. Und in der jüngeren Geschichte gab es vermutlich auch nur ein Ereignis, das die Welt in ähnlich heftiger Weise aus den Fugen geraten ließ wie nun diese Affengeburt.

Damals soll sich Paul McCartneys Hund übergeben haben. Das Haustier des Beatles lebte eigentlich – wie McCartney selbst – streng vegetarisch, hatte sich an besagtem Tag aber eine ordentliche Portion Steak reingehauen – und das Ganze nicht vertragen. Schuld war McCartneys Nachbar, der Musiker Norman Quentin Cook, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Fatboy Slim. Er gab eine Grillparty und hatte offensichtlich zu viel eingekauft. Das Übriggebliebene warf Fatboy Slim einfach an den Strand. McCartneys Hund kam vorbei, machte seine erste Erfahrung mit Fleisch und war danach vermutlich froh, dass es bei seinem Herrchen immer nur pflanzliche Kost gab.

Fatboy Slim wird während der WM übrigens eine Russland-Tournee spielen. Fußball-Fans sind jetzt schon voller Sorge. Was, wenn der Brite auch bei einem von Putins Hunden Übelkeit verursacht? Die WM ist ernsthaft in Gefahr!