Feuerwehr: Bloß nicht an der Feuerwehr knapsen

Feuerwehr : Bloß nicht an der Feuerwehr knapsen

Wie bitter nötig wir die Feuerwehrleute haben, führten uns die Unwetter in dieser Woche unmissverständlich vor Augen.  Nicht nur bei Bränden sind sie zur Stelle. Auch dann, wenn aus Rinnsalen Sturzbäche werden, die unsere Häuser fluten.

Wenn Geröllmassen nach sintflutartigen Regenfällen Straßen blockieren.

Feuerwehrfrau und -mann: beileibe kein Beruf wie jeder andere. Oft setzen sie ihr Leben aufs Spiel, um andere zu retten, aus gefährlichen Notlagen zu befreien. Holen Opfer aus brennenden Häusern, schneiden nach einem Unfall Eingeklemmte aus den Karossen.

Wer solch einen Knochenjob hat, soll sowohl finanziell als auch mit  Freizeit angemessen entlohnt werden. Einen Schritt in die richtige Richtung, Menschen für den aufreibenden Einsatz zu gewinnen, taten jetzt Landeshauptstadt als Arbeitgeber,  Berufswehr  sowie Gewerkschaften und Saarbrücker  Personalrat: Sie einigten sich auf ein Modell, das den Wehrleuten die Anzahl an Urlaubstagen zusichert, welches ihnen angemessen erscheint. Nach einem Rechtsstreit klagender Feuerwehrmänner gegen die Stadt eine kluge Entscheidung. Allerdings hapert es beim Lohn. Eine arme Kommune hat da gewiss kaum Spielräume, aber auch keine, am falschen Ende,  bei der Sicherheit zu sparen.

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