Ausgewählte Sensationen

In der Region ist richtig was los – SZ-Redakteurin Doris Döpke staunt Bauklötze.

Welche Sensation hätten Sie denn gern, liebe Leserinnen und Leser ? Auswahl haben wir genug zur Hand; gestern gab's auf allen Kanälen Sensationen satt.
Bleiben wir in der Region. Da konnten wir - mit dem Logo einer großen Boulevardzeitung obendrüber - lesen, Völklingens Rathauschef Klaus Lorig plane eine "spektakuläre Nachfolgenutzung" für die Fischzucht, deren Schließung der Stadtrat beschlossen hat. Der Markt sei noch nicht reif für hochwertigen Fisch aus Völklingen, wird der OB zitiert, man müsse sich neu orientieren. Im benachbarten Frankreich liebe man Frösche - was denn dagegen spreche, die Anlage umzustellen auf Froschzucht? "Fleischreiche Arten wie der Ochsenfrosch versprechen laut Lorig satte Gewinne bei minimalem Futtereinsatz", meldet unsere Quelle. Nebst einem weiteren Satz, den Lorig gesagt haben soll: "Es werden sich immer Steuergelder finden, die in waghalsige Projekte investiert werden wollen." Das bringt es auf den Punkt! Toll.

Noch sensationeller die Nachrichten aus dem Erlebnisbergwerk Velsen. Der Sturm habe am Dienstagabend einen Einbruch auf der dritten Sohle verursacht. Mit einem kleinen Loch, das Einblick gewähre in einen bis dato unbekannten Streckenteil. Und was sahen die Leute vom Erlebnisbergwerk-Verein, als sie mit der Kopflampe hineinleuchteten? Gefunkel pur - das berühmte, seit Jahrzehnten verschollene Bernsteinzimmer!

Sie, liebe Leserinnen und Leser , haben natürlich längst auf den Kalender geschaut: Gestern war der 1. April.