Auf ein Sauerkraut nach Mallorca

Bekannte von SZ-Mitarbeiterin Traudl Brenner haben einen Langstreckenflug von Berlin nach Saarbrücken hinter sich.


Frau und Herr D. waren in Berlin. Da leben die Kinder. Weit? Ist doch heutzutage kein Problem: Grad mal anderthalb Stunden mit dem Flieger und schon ist man dort. Allerdings gibt's Risikofaktoren: Man muss nämlich auch wieder zurück. Und außerdem fällt auch schon mal der eine oder andere Flug aus. Ist ja heutzutage so, vor allem, wenn man mit Air Berlin fliegt, wie die D.s. Die haben zunächst Glück gehabt, beim Hinflug - alles geklappt, pünktlich. Anders eine Woche später beim Versuch, wieder die saarländische Heimat zu erreichen: Da war zuvor ein Flieger ausgefallen, und die dabei liegen gebliebenen Passagiere mussten nun auch verfrachtet werden. Folge: Nicht genug Platz für unsere D.s. Und so wurden sie halbiert: Mama durfte rein, Papa nicht. Der musste ein paar Stündchen warten und durfte dann - nach Mallorca statt nach Saarbrücken fliegen. Dort wieder paar Stündchen - mit Sonne, aber ohne Chance, schwimmen zu gehen, dafür zum Trost Brezel, Wurst und Sauerkraut . Dann startete ein Flieger nach Saarbrücken. Kam auch an. Also einmal Berlin-Saarbrücken: acht Stunden. Immerhin was gesehen von der Welt, von oben. Toll, also air-lich.

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