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TuS Bliesransbach startet Trainingsbetrieb unter strengen Hygieneregeln

Unter strengen Sicherheits- und Hygieneregeln : Tischtennisspieler in Bliesransbach können wieder trainieren

Trotz strenger Hygieneregeln und Einschränkungen, sehen die Trainer ihren Verein für die Zukunft gut aufgestellt.

Die Tischtennisspieler des TuS Bliesransbach können seit dieser Woche unter strengen Auflagen wieder in der Mehrzweckhalle in Bliesransbach trainieren. Das teilte der Verein mit. „Auf diese Bekanntmachung der Gemeinde Kleinblittersdorf wurde lange gewartet. Erfreulicherweise hat die Gemeinde das eingereichte Wiedereinstiegskonzept des Saarländischen Tischtennisbundes akzeptiert“, erklärt Jan Nussbaum, der Tischtennis-Jugendleiter des TuS.

Für die zehn Mannschaften und die Hobbyspieler des TuS Bliesransbach eine tolle Nachricht, denn das Vereinsleben wurde vom mehrwöchigen Lockdown zum Erliegen gebracht. Auch der Nachwuchs vermisste die Trainingseinheiten, zumal man damit die „schulfreie“ Zeit hätte nutzen können. „Zudem wurde der Aufwärtstrend jäh unterbrochen“, so Jugendleiter Jean Nussbaum, der allerdings keine negativen Auswirkungen hinsichtlich von Abwanderungen zu anderen Sportarten befürchtet. Schließlich sind alle davon betroffen und die Kinder waren auch zu „gerne dabei gewesen“, als dass man um die Anzahl von sechs Nachwuchsmannschaften bangen müsste, so seine Überzeugung. Allerdings ist das neue Training nicht mehr mit dem vor Corona zu vergleichen, denn zahlreiche Vorschriften müssen nun beachtet werden.

Neben dem obligatorischen Mundschutz für die Trainer, soll die Abstandsregel mittels Spielerboxen eingehalten werden. Auch diverse Regeln bezüglich des Desinfektionsmittels, Balles, der Trainingspartner, Übungen oder Umkleideräume sind penibel einzuhalten. Hohe Verantwortung also für die Trainer, die sich dieser Aufgabe stellen müssen. Da sind die Vorschriften im Aktiven und Hobbybereich leichter einzuhalten, glaubt Abteilungsleiter Leo Klopp. Er sieht aber schon Probleme für den Spielbetrieb in der kommenden Saison ab Ende August kommen, denn auf die gewohnten Heimspiel-Highlights muss man wohl verzichten.

Eine wöchentliche Aufteilung der Mannschaften an den Heimspieltagen, ist aufgrund der geltenden Abstandsregeln unumgänglich. Zusätzlich sind noch logistische Fragen zu klären, denn bei Auswärtsfahrten sind besondere Regeln einzuhalten. Ob es tatsächlich zum Saisonstart Ende August kommt, hängt von den weiteren Infektionszahlen ab und ob der Verband (STTB) die Schutzmaßnahmen bei allen Vereinen gewährleistet sieht. Nichtsdestotrotz will man die neue Spielzeit optimistisch angehen, denn bedingt durch etliche Neuzugänge sind die Teams so stark besetzt wie lange nicht mehr. Vielleicht, so die Hoffnung, kann die neue Saison an die Erfolge der letzten Meisterrunde anknüpfen. Abteilungsleiter Leo Klopp sieht jedenfalls seinen Verein in der stärksten Position seit Jahren und hofft darauf, dieses Potential in der kommenden Saison an die Platten bringen zu können.