SV Auersmacher scheitert im Sechsmeter-Schießen

SV Auersmacher scheitert im Sechsmeter-Schießen

Der Fußball-Saarlandligist SV Auersmacher hat bei der Futsal-Regionalmeisterschaft den vierten Platz belegt. Auersmacher schied im Halbfinale aus. Den Titel sicherte sich der TuS Kirchberg vor dem zweiten Saar-Vertreter FSG Schmelz-Limbach.

Der TuS Kirchberg hat am vergangenen Sonntag in der Namborner Liebenburghalle die Futsal-Regionalmeisterschaft des Fußball-Regionalverbandes Südwest gewonnen. Der Fußball-Verein aus dem Hunsrück verteidigte damit seinen Titel. Die etwa 200 Zuschauer sahen ein Wahnsinns-Finale. Der Vertreter des Fußball-Verbandes Rheinland lag gegen den saarländischen Verbandsligisten FSG Schmelz-Limbach durch sehenswerte Tore von Thorsten Schütte und Christian Hilden schnell mit 0:2 zurück und sah lange wie der Verlierer aus. Binnen 90 Sekunden kam der TuS, der alles auf eine Karte setzte und mit fliegendem Torhüter spielte, aber zum Ausgleich - und gewann das anschließende Sechsmeter-Schießen mit 8:7. Friedrich Koch scheiterte mit dem letzten Sechsmeter an Kirchbergs Torhüter Peter Kunz.

Auch die Halbfinals wurden durch Sechsmeter-Schießen entschieden. Schmelz-Limbach gewann gegen den Saarlandligisten SV Auersmacher mit 5:4 (0:0), Kirchberg mit 8:7 (2:2) gegen die TSG Mainz-Bretzenheim. Das kleine Finale wurde direkt durch Sechsmeter-Schießen entschieden. Bretzenheim siegte mit 3:1 gegen Auersmacher .

Am Start waren sechs Mannschaften: die Futsal-Meister und Vizemeister des Rheinlandes, des Südwestdeutschen Fußball-Verbandes sowie des Saarländischen Fußball-Verbandes. Dem TuS Kirchberg gelang beim 8:0 gegen den FSV Bretzenheim der höchste Tagessieg. Die Spiele nach den internationalen Futsal-Regeln waren kampfbetont, standen spielerisch auf hohem Niveau und waren äußerst fair. "Es war Hallenfußball vom Feinsten", lobte der Präsident des Saarländischen Fußball-Verbandes, Franz Josef Schumann.

Die FSG Schmelz-Limbach um den starken Spielertrainer Schütte hatte Turniersieger Kirchberg übrigens in der Vorrunde mit 2:1 die einzige Niederlage verpasst und konnte sich auch damit trösten, dass beide Endspielteilnehmer für die deutsche Futsal-Meisterschaft qualifiziert sind. Dort muss die FSG am 13. März in der Zwischenrunde bei den Hamburg Panthers antreten. "Das ist ein sehr schwerer Gegner, einige von den Spielern kenne ich vom Länderwettkampf in Duisburg", sagte Schütte: "Sie spielen die ganze Saison Futsal, wir ja nur bei den Hallenturnieren. Wir sind natürlich krasser Außenseiter - und machen eine schöne Fahrt dorthin."