Rund 15 000 Gäste beim Biosphärenfest

Rund 15 000 Gäste beim Biosphärenfest

94 Stände waren beim Biosphärenfest im Park der Barmherzigen Brüder aufgebaut. Dort fanden die Besucher reichlich Infos über die Biosphäre Bliesgau und viele Produkte aus der Biosphäre.

Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus, der Bahn oder dem Auto. Am gestrigen Sonntag strömten mehr als 15 000 Menschen zum Biosphärenfest in den Park der Barmherzigen Brüder nach Rilchingen-Hanweiler . "Es ist wunderschön. Ich war noch nie hier, aber ich werde wiederkommen", sagte Karin Gottfreund-Müller aus Homburg, die mit ihrem Mann Norbert das Biosphärenfest besuchte. An 94 Ständen konnten sich die Besucher über die Biosphäre Bliesgau informieren, Selbstgemachtes aus der Biosphäre kaufen oder einen Eindruck von den Aktivitäten der Vereine im Reservat gewinnen. Zum Beispiel von den Damen von Fleur de Barock aus Blieskastel, die in hübschen Kleidern auf dem ganzen Festgelände unterwegs waren und bei dem einen oder anderen Plausch mit den Gästen ihre Barockstadt präsentierten. "Es darf ruhig jeder wissen, wie schön es in Blieskastel ist", sagte Barock-Frau Margit Sündermann mit einem Lächeln. Bei strahlendem Sonnenschein platzte das Fest am Nachmittag fast aus allen Nähten. "An manchen Stellen ist ein richtiges Gedränge. Aber ich finde es toll, dass so viele Menschen zu uns gekommen sind", sagte Jenny Welsch aus Rilchingen-Hanweiler . Die Erwachsenen genossen die vielen kulinarischen Spezialitäten der Biosphäre während die Kinder mit vielen Aktionen auf der großen Parkwiese unterhalten wurden. Allerdings stand auch die Natur im Fokus der Besucher. "Ich weiß gar nicht, wie viele Menschen mich heute danach gefragt haben, wie es der Natur in der Biosphäre geht. Ich musste viel erklären zu unseren Tieren und Pflanzen", berichtete Bliesgau-Ranger Michael Kessler von seinem Tag. Das 11. Biosphärenfest in Rilchingen-Hanweiler war ein voller Erfolg. "Die Vereine sind alle sehr zufrieden. Vor allem freut es uns, dass auf dem Fest wirklich alle Altersschichten vertreten sind und dass so viele mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen sind", resümierte Pia Schramm vom Biosphären-Zweckverband kurz vor dem Festende am Abend.