| 20:24 Uhr

Schwimmbad
Ostereier suchen für eine neue Rutsche

150 Kinder kamen am vergangenen Sonntag zur zweiten Ostereiersuche ins Kleinblittersdorfer Freibad.
150 Kinder kamen am vergangenen Sonntag zur zweiten Ostereiersuche ins Kleinblittersdorfer Freibad. FOTO: Heiko Lehmann
Kleinblittersdorf. Mit dem Erlös der Aktion soll das Kleinblittersdorfer Freibad auf Vordermann gebracht werden. Von Heiko Lehmann

Strahlender Sonnenschein, gut gelaunte Menschen und ganz viele bunte Geschenke versteckt in einer großen Wiese. Etwa 150 Kinder kamen am vergangenen Sonntag zur zweiten Ostereiersuche ins Freibad nach Kleinblittersdorf. „Mit so vielen Kindern haben wir nicht gerechnet. Im vergangenen Jahr waren es 70. Wir haben extra noch Überraschungen zurück behalten für die Kinder, die nichts finden“, erklärte Ulrike Niederländer, die erste Vorsitzende des Fördervereins Freibad.


Aufgrund des großen Andrangs hatte sich der Verein in diesem Jahr eine strukturierte Ostereiersuche überlegt. Zuerst durften die ganz Kleinen bis zu einem Alter von drei Jahren ran. Für die Knirpse wurde extra ein großes Strohnest gebaut, in dem die Schokoladen-Eier und andere Süßigkeiten versteckt waren. Im Anschluss durften die Kinder bis sechs Jahre auf den ersten Teil der Wiese und danach die Kinder bis zehn Jahre auf den zweiten Teil der Wiese – hat prima funktioniert, fanden die Eltern, die es sich bei Kaffee, Kuchen oder Rostwürsten gut gehen ließen, während die vielen Kinder das Freibad durchpflügten.

Im vergangenen Jahr hatte der Verein die Idee von der Ostereiersuche, um mit den Einnahmen ihr Freibad wieder auf Vordermann zu bringen. In beiden Jahren sponsorte der Globus-Handelshof alle Geschenke für die Kinder und zudem noch die Rostwürste. „Wir wollen in diesem Jahr eine Rutsche für das Nichtschwimmer-Becken anschaffen. Diese kostet 6000 Euro, aber das werden wir schon irgendwie schaffen. Wir haben noch mehrere Veranstaltungen in diesem Jahr in unserem Freibad“, so Ulrike Niederländer. Der Verein hatte sich während der Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr bereits sehr deutlich in die Arbeiten eingebracht. Gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein wurden die Hecken und Bäume geschnitten, die Wiese wurde gemäht, Blumen gepflanzt und die Tribünen wurden gestrichen. Inklusive Eltern kamen am Sonntag etwa 350 Gäste zur zweiten Ostereiersuche. Darunter auch Bürgermeister Stephan Strichertz. „Der Verein leistet hervorragende Arbeit und arbeitet mit der Gemeindeverwaltung sehr kooperativ zusammen“, lobte Strichertz den Förderverein.

Mitte Mai soll das Freibad in diesem Jahr eröffnen. Bis dahin wird im Schwimmerbecken noch ein Teil des Beckenrandes erneuert. „Für diese Arbeiten braucht die ausführende Firma mehrere Tage am Stück über acht Grad, damit die Materialien richtig haften. Wir brauchen danach etwa eine Woche für die komplette Reinigung des Beckens und noch einmal zwei Wochen, um das Becken mit Wasser zu füllen. Wenn alles passt, schaffen wir im Mai die Eröffnung“, weiß Manfred Rohrbacher, der Betriebsleiter des Kleinblittersdorfer Freibades.

Das nächste Fest im Freibad ist am Sonntag, 3. Juni, der Tag des Schwimmens.