Glamping in Hanweiler: Naturnah, komfortabel übernachten

Glamping in Hanweiler : Naturnah, komfortabel übernachten

Das Glamping-Resort in Rilchingen-Hanweiler lud zum Tag der offenen Tür ein.

Das Glamping-Resort in Rilchingen-Hanweiler hat jetzt erstmals seine Pforten zu einem Tag der offenen Tür mit einer Baustellenbegehung geöffnet. Im Frühjahr 2018 soll das „größte Glamping-Resort seiner Art in Deutschland“ eingeweiht werden, wie die Veranstalter mitteilten.
Die 32 geplanten Wohneinheiten  bestehen aus Holz und bieten Platz für bis zu drei Gäste. Beim Glamping soll ein naturnahes Übernachtungserlebnis mit dem Komfort eines Hotelzimmers inmitten der Biosphäre Bliesgau ermöglicht werden. Durch Heizsysteme und Isolierung ist die Nutzung der Wohneinheiten ganzjährig gewährleistet. Es wird außerdem vier Themenbereiche geben, die  jeweils landschaftlich individuell gestaltet sind.
Für Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD)  ist das touristische Potenzial des Glamping-Parks enorm: „Das neue Leuchtturmprojekt nimmt Fahrt auf. Mit dem Glamping Park entwickelt sich das Saarland-Thermen-Resort weiter zum touristischen Anziehungspunkt. Vor allem Naturliebhaber, die Generation 50-Plus sowie Geschäftsreisende und auch Wochenendurlauber stehen dabei im Fokus. Dadurch schaffen wir es, die Übernachtungsdauer im Regionalverband Saarbrücken zu verlängern.“ Projektleiter Sven Becker und die Betreiber der Glamping GmbH versprechen mit ihrem Resort Innovation und Luxus: „Wir hatten es anfänglich in der Projektumsetzung nicht leicht mit dem in Deutschland noch neuen Begriff des Glampings und dieser innovativen Art des naturnahen Übernachtens. Wir mussten an mancher Stelle dicke Bretter bohren, aber sind letztendlich froh mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums im Saarland Vorreiter mit diesem Projekt zu sein. Aktuell ist es das größte Glamping-Resort dieser Art in Deutschland und ich bin mir sicher, dass das fertige Resort jeden begeistern wird.“
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 1,5 Millionen  Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt mit einem 20-prozentigen Zuschuss in Höhe von 300 000 Euro.