| 22:14 Uhr

Fußball-Saarlandliga
Mit stabiler Defensive in den Endspurt

Auersmachers Trainer Andreas Wellner zeigt es an: Daumen hoch. Er ist im Aufstiegsrennen guter Dinge.
Auersmachers Trainer Andreas Wellner zeigt es an: Daumen hoch. Er ist im Aufstiegsrennen guter Dinge. FOTO: Barth
Auersmacher. Der Fußball-Saarlandligist SV Auersmacher tritt an diesem Samstag bei den Sportfreunden Köllerbach an. Im Hinspiel gab es einen Kantersieg. Von Philipp Semmler

Die Sportfreunde Köllerbach haben vor dem Heimspiel an diesem Samstag um 15.30 Uhr gegen den Tabellendritten SV Auersmacher die Trainerfrage geklärt. Auf SZ-Nachfrage gab der Tabellenneunte bekannt, dass der 28 Jahre alte Robin Vogtland auch in der kommenden Saison als Spielertrainer fungieren wird. „Robin lebt die Sache Köllerbach. Er übt sein Amt 24 Stunden am Tag mit voller Leidenschaft aus. Das war der Grund für uns, mit ihm zu verlängern“, erklärt Sportvorstand Bernd Gillet. „Das Gesamtpaket hier passt einfach“, sagt Vogtland: „Dass ich mich im Verein wohlfühle, ist ja bekannt. Zudem haben alle wichtigen Spieler verlängert. Deshalb habe ich mich entschieden zu bleiben.“


Neben Vogtland wird der vor der Saison verpflichtete sportliche Leiter Dogan Coskun weiter bei den Sportfreunden arbeiten. Zudem wird der in der Winterpause vom Ligakonkurrenten SC Friedrichsthal gekommene Mittelfeldspieler Florian Bohr in der nächsten Spielzeit nicht nur als Spieler, sondern auch als Co-Trainer bei den Sportfreunden fungieren. Als Verstärkung für den Kader steht Stürmer Yannik Nonnweiler vom Ligakonkurrenten FV Schwalbach fest (wir berichteten). Vor kurzem haben die Sportfreunde den Vertrag mit Mittelfeldspieler Meriton Mehmeti aufgelöst. Zudem deutet alles auf eine Trennung von Stürmer Roni Ciftci hin. Der 21-Jährige erklärte nach Angaben von Gillet vor einigen Wochen, dass er nicht mehr für die Sportfreunde auflaufen will. Ciftci war im vergangenen August vom FV Schwalbach gekommen, wohin er erst in der Sommerpause vom SV Karlsbrunn gewechselt war.

In der Partie an diesem Samstag gegen Auersmacher hofft Köllerbach darauf, Revanche für die höchste Saisonniederlage nehmen zu können. Gegen den Tabellendritten kam Vogtlands Mannschaft im Hinspiel mit 0:6 unter die Räder.„Wir werden alles daran setzen, um zu zeigen, dass das nur ein Ausrutscher war“, kündigt der Übungsleiter an. Das wird allerdings nicht einfach werden, denn der SV Auersmacher kämpft um den Aufstieg. Als Tabellendritter würde der SV an der Oberliga-Relegation teilnehmen, weil Spitzenreiter TuS Herrensohr erklärt hat, nicht aufsteigen zu wollen (wir berichteten).



Für den SV Auersmacher ist es noch möglich, Herrensohr (vier Punkte mehr) und den Tabellenzweiten Borussia Neunkirchen (zwei Zähler mehr) abzufangen. Wie viele Punkte dazu nötig sind, da will sich Trainer Andreas Wellner nicht festlegen. „Wichtig ist für uns jetzt erst einmal, dass wir die Niederlage vom letzten Wochenende vergessen machen.“ Da verlor seine Mannschaft zu Hause mit 1:2 gegen den VfB Dillingen. „Wenn wir unser Potential abrufen, sind wir in der Lage ganz oben dabei zu bleiben“, ist sich der 38-Jährige sicher.

Mut macht Wellner vor allem die Tatsache, dass seine Mannschaft nach 16 Gegentoren in fünf Liga-Spielen im März wieder zu mehr defensiver Stabilität gefunden hat. Er erklärt: „Wir haben ein paar Sachen umgestellt. Unter anderem machen wir das Zentrum besser dicht. Das hat sich ausgezahlt.“ In den vier Begegnungen im April kassierte der SV Auersmacher nur noch fünf Gegentore.

Nach der Partie in Köllerbach spielt Auersmacher zu Hause gegen die beiden Schlusslichter: Am 4. Mai ist der Tabellenvorletzte SG Lebach-Landsweiler zu Gast. Und dm 19. Mai kommt Schlusslicht FSG Bous im Saar-Blies-Stadion. Dazwischen liegt die Partie beim Tabellenelften SV Elversberg II. Am letzten Spieltag muss der SV Auersmacher zum TuS Herrensohr.

www.sv-auersmacher.de