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Kunstgespräch in der Wintringer Kapelle

Das acht Meter lange Werk „Il fait froid“ der Künstlerin Leslie Huppert. Foto: Peter Lupp
Das acht Meter lange Werk „Il fait froid“ der Künstlerin Leslie Huppert. Foto: Peter Lupp FOTO: Peter Lupp
Kleinblittersdorf. red

Die Volkshochschule des Regionalverbandes lädt zu einer kostenlosen Führung mit Bildgespräch am Donnerstag, 7. April, in die Wintringer Kapelle in Kleinblittersdorf ein. Vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte des Ortes spannt Peter Michael Lupp, Kulturreferent des Regionalverbandes, ab 17 Uhr den Bogen von der Sanierung der Kapelle bis zu den Kunstausstellungen. Dazu gehören auch eine Einführung zur Installation "Die Grenzen des Wachstums" des Münchner Bildhauers Hermann Bigelmayr sowie ein Gespräch mit Diskussion zum aktuellen Werk von Leslie Huppert. Sie gewann den Kulturpreis für Kunst des Regionalverbandes Saarbrücken 2014.

Leslie Huppert hat sich im vergangenen Jahr mit Menschen, die auf der Flucht sind, künstlerisch auseinandergesetzt. Unter dem Titel "Il fait froid" ist ein mehrteiliges Werk entstanden. Die etwa acht Meter lange Papierrolle hängt in der Mittelachse der Westwand vor dem zugemauerten Portal der Kapelle. Das Werk passt gut zur Wintringer Kapelle, der sich auch als Ort für Gegenwartskunst und künstlerische Diskurse versteht.

Der Wintringer Hof mit seiner mittelalterlichen Kapelle bildet die symbolische Pforte der Region Saarbrücken in das Biosphärenreservat Bliesgau. Die Wintringer Kapelle sei ein Modell für die "Inwertsetzung" bedeutsamer Orte der Kunst und der Kultur in der Region.

Nach der Führung besteht gegen 18.30 Uhr die Möglichkeit zur Einkehr im neuen Landgasthaus des Wintringer Hofes. Treffpunkt ist der Althof am Kulturort Wintringer Kapelle. Das teilt der Regionalverband Saarbrücken mit.

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