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Grünen-Politiker kritisiert Bordellgegner

Kleinblittersdorf. Der Kleinblittersdorfer Grünen-Politiker Manfred Hoffmann wirft der Anti-Bordell-Initiative schweres Fehlverhalten in der jüngsten Ratssitzung vor. Er sagt, die Bordellgegner hätten verdienstvolle Politiker „in der übelsten Art und Weise beschimpft“. red

In die Debatte um das geplante Bordell hat sich jetzt das Gemeinderatsmitglied Manfred Hoffmann (Grüne) eingeschaltet. Er kritisiert in einer Pressemitteilung die Bürgerinitiative, die das Bordell verhindern will. Hoffmann bezieht sich auf das Verhalten von BI-Mitgliedern in der jüngsten Ratssitzung vom vergangenen Donnerstag.



Damals wurde bekannt, dass drei Gemeinderatsmitglieder den im September gefassten Anti-Bordell-Beschluss des Gremiums von der Kommunalaufsicht prüfen lassen. "Schämt ihr euch nicht? Wer sind diese drei?", fragte ein Mitglied der BI. Wer die drei sind, blieb offen. Hoffmann findet mit Blick auf den Verlauf der Sitzung: "Schämen sollte sich die Kleinblittersdorfer BI." Sie habe nach ihrem ,,Auftritt" in der Gemeinderatsitzung "vollkommen an Glaubwürdigkeit verloren." Ihr gehe es nicht nur darum, ein Bordell in Kleinblittersdorf zu verhindern. Sie nutze das Thema "zur Plattform für Randale und Mediensucht". Das hätten "Drohungen und Beschimpfungen in der übelsten Art und Weise" deutlich gezeigt. Hoffmann bedauert, dass die drei Kritiker des Ratsbeschlusses sich nicht meldeten. "Eine offene Aussprache und Stellungnahme der Betroffenen hätte mit Sicherheit einiges verhindern können." Stattdessen hätten die Bordellgegner "vollkommen außer Kontrolle unbescholtene Ratsmitglieder, die schon jahrelang die Interessen der Bürger in der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen vertreten, in der übelsten Art und Weise beschimpft".

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