Feuerwehr Kleinblittersdorf meistert bei Jahreshauptübung zwei Aufgaben

Jahreshauptübung : Kleinblittersdorfs Retter meistern Härtetests

Unfall, Eingeklemmte und Brand mit Verletzten: Jahreshauptübung bot anspruchsvolle Szenarien.

Nach der Pause wegen der Unwetter-Katastrophe von 2018 trat die Kleinblittersdorfer Gemeindewehr am vorigen Samstag wieder zu einer Jahreshauptübung an.

Prompt gab es großes Lob von Landesbrandinspekteur Timo Meyer, der sich die Übung auf dem Bauhof der Gemeinde in Rilchingen-Hanweiler angesehen hatte. „Die Feuerwehren haben sich sehr gut geschlagen. Sie haben für die schwierigen Situationen einen Lösungsweg gefunden und sind konzentriert, koordiniert und ruhig an die Sache heran gegangen“, sagte Timo Meyer.

Im ersten Teil der Übung mussten die Feuerwehrleute zwei Menschen nach einem Unfall aus zwei Autos befreien. Ein Wagen lag auf der Seite, bei dem anderen blockierte ein Stein die Fahrertür. Beim ersten Auto mussten die Feuerwehrleute das Dach aufschneiden und beim zweiten eine Person durch den Kofferraum retten. „Durch die Beifahrertür konnten wir die Person nicht retten, da wir sie hätten drehen müssen. Uns blieb nur die Möglichkeit durch den Kofferraum“, sagte Sebastian Quinten, der Löschbezirksführer und Einsatzleiter, der damit die richtige Lösung für das Problem fand. Etwa 50 Menschen aus allen Ortsteilen von Kleinblittersdorf sahen sich das Szenario an. Bei der zweiten Übung mussten die etwa 60 Feuerwehrleute aus den vier Löschbezirken den Brand in einer Fabrikhalle löschen und zwei Verletzte in Sicherheit bringen. Auch dabei machten die Feuerwehrleute und das Rote Kreuz, das sich um die Verletzten kümmerte, keine Fehler. Der Landesbrandinspekteur, der Brandinspektor des Regionalverbandes, Toni Bender, und der Chef der Gemeindewehr, Stephan Strichertz, sowie der Gemeindewehrführer Peter Dausend waren mit dem Einsatz der vier Kleinblittersdorfer Löschbezirke zufrieden.

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