Feuerwehreinsätze: Erneute Unwetterschäden in Kleinblittersdorf

Feuerwehreinsätze : Erneute Unwetterschäden in Kleinblittersdorf

Knapp fünf Wochen nach der Unwetterkatastrophe in der Gemeinde Kleinblittersdorf musste die Feuerwehr auch am Mittwochabend wegen starker Regenfälle ausrücken.

In der Nacht auf Donnerstag war der damals weitgehend verschonte Ortsteil Richingen-Hanweiler stark betroffen, teilte die Freiwillige Feuerwehr Kleinblittersdorf mit. Die Wassermassen waren jedoch bei weitem nicht so groß wie vor fünf Wochen. Die Infrastruktur blieb trotz Starkregen intakt.

Es wurden aber einige Keller und Wohnungen, teils mit erheblichen Schäden, überflutet. Die gesamte Gemeindefeuerwehr war im Einsatz und wurde durch Kräfte aus Saarbrücken-Güdingen unterstützt. Diese waren in Saarbrücken im Einsatz und wurden auf der Rückfahrt nach Kleinblittersdorf beordert, da sie über einen Wassersauger verfügen. Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr war Rilchingen-Hanweiler, aber auch in Sitterswald und Auersmacher gab es etliche Überflutungen. Viele der Betroffenen in diesen beiden Orten waren bereits am 31. Mai und 1. Juni Opfer der Wassermassen. Bei einigen waren gerade die Trocknungsmaßnahmen beendet und schon schüttete es wieder aus Eimern.

Neben einer unbekannten Zahl von Kellern, die von den Bewohnern selbst geleert wurden, gab es für die Feuerwehr 25 Einsatzstellen davon je zwei in Sitterswald, Kleinblittersdorf und Auersmacher, der Rest in Rilchingen-Hanweiler. Es wurde nun zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten eine eigene Technische Einsatzleitung (TEL) eingerichtet. Dabei waren zwölf Fahrzeuge und etwa 80 Kräfte im Einsatz.

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