| 18:22 Uhr

Erst das eigene Turnier, dann der Aufstieg
Der FCK will zurück an die Spitze

 Das wird es nicht mehr geben: Mirko Lorentz vom FC Kleinblittersdorf (links) und Sinan Tomzik vom SV Bübingen trafen 2018 im Finale aufeinander. Bübingen sicherte sich durch ein 3:2 den Sieg beim Kleinblittersdorfer Turnier. Mittlerweile hat der SV seine Mannschaft, die in der Saarlandliga spielte, abgemeldet.
Das wird es nicht mehr geben: Mirko Lorentz vom FC Kleinblittersdorf (links) und Sinan Tomzik vom SV Bübingen trafen 2018 im Finale aufeinander. Bübingen sicherte sich durch ein 3:2 den Sieg beim Kleinblittersdorfer Turnier. Mittlerweile hat der SV seine Mannschaft, die in der Saarlandliga spielte, abgemeldet. FOTO: Heiko Lehmann
Kleinblittersdorf. Ab diesem Samstag rollt der Ball beim Masters-Qualifikationsturnier des FC Kleinblittersdorf in der Halle. Danach wird sich der Gastgeber ganz auf die Feld-Saison konzentrieren – denn dort möchte der Club ins Aufstiegsrennen eingreifen. Von Philipp Semmler

An diesem Wochenende veranstaltet Landesligist FC Phoenix Kleinblittersdorf sein Neujahrsturnier in der Spiel- und Sporthalle Kleinblittersdorf. 16 Mannschaften kämpfen um den Sieg und um Wertungspunkte für die Qualifikation zum Volksbanken-Hallenmasters des Saarländischen Fußball-Verbands. Die Planung des Turniers trieb den Verantwortlichen mehr Schweißperlen ins Gesicht als üblich. „Es war leider ein wenig chaotisch, weil ständig Mannschaften zu- oder abgesagt haben“, berichtet der Vorsitzende Stefan Campbell. So gab es ständig Änderungen bei der Wertigkeit. Zunächst hatte das Turnier nur 20 Wertungspunkte, dann stieg die Zahl kontinuierlich an – bis auf jetzt 35.


Obwohl mit dem SV Auersmacher, dem SC Halberg Brebach und der Spvgg. Quierschied drei Saarlandligisten im Teilnehmerfeld sind, haben sich die Gastgeber vorgenommen, beim eigenen Turnier weit zu kommen. „In den vergangenen Jahren waren wir oft im Halbfinale. Ich hoffe, dass uns das wieder gelingt“, sagt Campbell. Wichtiger als die Hallenrunde ist dem FCK aber die Spielzeit auf dem Feld in der Landesliga Süd. Nachdem Kleinblittersdorf vergangene Saison Dritter wurde, hat der Verein den Aufstieg in die Verbandsliga als Ziel ausgegeben. Auch weil der Kader verstärkt wurde. Unter anderem kam der ehemalige Regionalliga-Spieler der SV Elversberg, Daniel Schommer, von den SF Saarbrücken. „Er hat Ausstrahlung und gibt uns Sicherheit“, sagt Campbell über den 37-Jährigen. Zudem kam Daniels 31 Jahre alter Bruder Dominik vom SV Auersmacher.

Auch dank der beiden Neuzugänge hat der FC Kleinblittersdorf mit 21 Gegentreffern die beste Defensive der Liga. Zur Winterpause belegt die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Pierluigi Vella und Cedric Jochum Tabellenplatz vier. Dabei hatte der FCK die Hinrunde auf Rang eins abgeschlossen. Danach verhinderten drei Partien ohne Sieg in den letzten drei Spielen vor der Winterpause, dass die Kleinblittersdorfer als Spitzenreiter überwinterten.



Der FC Kleinblittersdorf hat sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SV Auersmacher II und fünf Punkte weniger als der FC Kandil Saarbrücken auf Relegationsplatz zwei. Campbell ist aber optimistisch, dass seine Mannschaft noch einmal ins Titelrennen eingreifen kann. „Wir sind ja noch in Lauerstellung. Und wie schnell es gehen kann, das haben wir ja gerade am eigenen Leib erfahren“, erklärt der Vereinschef, der vor dem Trainingsstart Ende Januar die Verhandlungen über Vertragsverlängerungen mit dem Trainer-Duo und den Spielern abgeschlossen haben will.