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Fußball-Saarlandliga: Auersmachers Aufstiegstraum endet beim Meister

Fußball-Saarlandliga : Auersmachers Aufstiegstraum endet beim Meister

Die Aussichten waren ohenhin gering. Und am letzten Spieltag der Fußball-Saarlandliga zeichnete sich dann früh ab, dass es für den SV Auersmacher mit dem Sprung auf den Relegationsplatz nichts mehr werden würde.

Wie so häufig in der schwachen Rückrunde des Wintermeisters startete der SV im Spiel beim Meister TuS Herrensohr schwach in die Partie. „Wir verpatzen zum wiederholten Male den Start und geraten nach wenigen Minuten erneut durch einen Fehler in Rückstand“, hadert Trainer Andreas Wellner. Nach sechs Minuten brachte Manuel Schuck die Gastgeber mit seinem Treffer zum 1:0 auf Kurs in Richtung zehnter Sieg in Folge. Er setzte auch den Schlusspunkt zum 3:2-Erfolg des Titelträgers, der auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet. Auersmacher war dank einer Leistungssteigerung zwischenzeitlich die Wende geglückt. Nach einem Lattentreffer von Felix Laufer führte ein von Yannik Hoffmann verwandelter Foulelfmeter zum Ausgleich (59. Minute). Nur Sekunden später traf Laufer mit seinem 16. Saisontor zum 2:1 (60.). Doch selbst wenn es dabei geblieben wäre, hätte es für den SV nicht gereicht. Durch den 2:0-Sieg des VfB Dillingen gegen Borussia Neunkirchen steigt der VfB als Tabellenzweiter auf. Der Tabellendritte Neunkirchen spielt in der Relegation. Und der Vierte Auersmacher schaut in die Röhre. Der SV hätte nur bei einem eigenen Sieg sowie einer Dillinger Niederlage auf den Relegationsplatz vorrücken können. „Wir haben es in der Rückrunde schlicht vergeigt, konnten den Schwung des ersten Spiels gegen Quierschied (4:0; Anmerkung der Redaktion) nicht mitnehmen. Insgesamt haben wir zu viele Fehler gemacht“, sagt Wellner angesichts von sieben Niederlagen, drei Remis und nur fünf Siegen seit der Winterpause. Andererseits müsse man die Saison an sich nicht schlechtreden, so der Trainer. „Wir wollen uns gegenüber der Vorsaison stets verbessern und weiterentwickeln. Die Mannschaft bleibt soweit zusammen. Und bei uns geht der Blick ohnehin immer nach oben“, erklärt Wellner.