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Festnahme
21-Jähriger gesteht brutalen Überfall

Am Donnerstag nahmen französische Polizisten in Saargemünd einen 21-Jährigen fest, der in Kleinblittersdorf einen Überfall verübt haben soll (Symbolfoto).
Am Donnerstag nahmen französische Polizisten in Saargemünd einen 21-Jährigen fest, der in Kleinblittersdorf einen Überfall verübt haben soll (Symbolfoto). FOTO: dpa / Sven Hoppe
Saarbrücken/Saargemünd. Um Beute zu machen, hat ein Verbrecher an der Grenze eine 67-Jährige schwer verletzt. Jetzt gibt es ein Geständnis in dieser Sache. Und einen 21-Jährigen aus Frankreich, der auf seine Auslieferung an die saarländische Polizei wartet.

(ole) Einer der brutalsten Überfälle in der Gemeinde Kleinblittersdorf ist fast drei Monate nach dem Verbrechen offenbar aufgeklärt. Am 6. Februar hatte ein Räuber eine Verkäuferin (67) in einem Goldhandel unweit der Grenze mehrfach attackiert und schwer verletzt. Beamte der französischen Police Nationale verhafteten am Donnerstag einen Verdächtigen aus Frankreich. Er legte bereits in der ersten Vernehmung ein Geständnis ab. Der Festnahme des 21-Jährigen waren intensive Ermittlungen der saarländischen Polizei vorausgegangen.


Angaben zum Fluchtfahrzeug halfen Ermittlern

Zeugen hatten die Flucht des Verbrechers beobachtet und Angaben zu seinem Fahrzeug gemacht. Die führte die Verfolger auf seine Spur. Er ist derzeit in einem französischen Gefängnis. Aber das Auslieferungsverfahren läuft. In Deutschland geht bleibt der 21-Jährige nach seiner Überstellung hinter Gittern. Den entsprechenden Haftbefehl hat das Amtsgericht Saarbrücken bereits erlassen. Das teilte das Landespolizeipräsidium mit.