1. Saarland
  2. Saarbrücken

Kitas in Friedrichsthal und Püttlingen müssen nach Corona-Fällen in Quarantäne

133 Kinder und 22 Erzieher betroffen : Zwei weitere Kita-Quarantänen im Regionalverband Saarbrücken

Zwei der am Freitag gemeldeten Neuinfektionen im Regionalverband haben jetzt Auswirkungen auf zwei weitere Kitas.

Wie der Regionalverband Saarbrücken am Samstagabend mitteilte, müssen Kinder und Erzieher aus zwei weiteren Kitas in Quarantäne. Betroffen sind der Kindergarten St. Marien in Friedrichsthal mit 23 Kindern und zwei Erziehern sowie der Kindergarten St. Martin in Püttlingen-Köllerbach mit 110 Kindern und 20 Erziehern. Die Quarantäne kommt als Auswirkung zweier Neuinfektionen, die der Regionalverband am Freitag gemeldet hatte.

Immer noch in Quarantäne sind außerdem das Montessori-Kinderhaus St. Mauritius mit 109 Kindern und 19 Erziehern in Alt-Saarbrücken, die Integrative Kita Biber auf dem Rastpfuhl mit 86 Kindern und 25 Erziehern sowie die gesamte Kita Krabbelkiste in Gersweiler mit 37 Personen.

Insgesamt meldete der Regionalverband am Samstagabend 41 Neuinfektionen. Im Vergleich zu den Vortagen sinkt der Inzidenzwert damit leicht, ist mit 104,7 allerdings immer noch hoch. 45 Personen konnten laut Pressemitteilung am Samstag allerdings auch als geheilt geltend aus der Quarantäne entlassen werden. Als aktiv erkrankt gelten aktuell 413 Menschen im Regionalverband: 249 davon leben in Saarbrücken, 41 in Völklingen, 27 in Heusweiler und 22 in Großrosseln. Die restlichen verteilen sich gleichmäßig über die übrigen Umland-Kommunen.

Wie viele Menschen sich im Regionalverband aktuell insgesamt in Quarantäne befinden, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar, teilte Lars Weber, Pressesprecher des Regionalverbands auf SZ-Anfrage Ende letzter Woche mit. Im Schnitt gebe jeder Infizierte 20 bis 40 Kontakte an - damit befinden sich aktuell noch mehrere Tausend Menschen in Quarantäne.