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Wirtschaft regional
IT-Dienstleister will Standort fördern

Die Landtagsabgeordnete Sarah Gillen (CDU), der Chef der Staatskanzlei Jürgen Lennartz (CDU), Prokurist Martin Baumgartner und Geschäftsführer Dirk Frank (von links) am Stand auf der Messe Cebit.
Die Landtagsabgeordnete Sarah Gillen (CDU), der Chef der Staatskanzlei Jürgen Lennartz (CDU), Prokurist Martin Baumgartner und Geschäftsführer Dirk Frank (von links) am Stand auf der Messe Cebit. FOTO: ianeo
Friedrichsthal. Der Friedrichsthaler IT-Dienstleister „IANEO Solutions“ bringt sich verstärkt in die Standortförderung ein. Das teilt das Unternehmen mit. Es ist mit seinem Geschäftsführer Dirk Frank im Gründungsrat des Vereins „Wirtschaftsregion Saarbrücken“ vertreten, der Anfang des Jahres ins Leben gerufen wurde.

Der Verein hat sich die Förderung des Wirtschaftsstandortes Saarbrücken und von dessen Umland zur Aufgabe gemacht.


Darüber hinaus bringt sich das Unternehmen in die Förderung des Einzelhandels an seinem Standort Friedrichsthal mit der Initiative „Friedrichsthal wird sichtbar“ ein. Im ersten Schritt bietet „IANEO“ Gewerbetreibenden an, sie kostenlos bei der Erstellung von Google-Einträgen zu unterstützen. „Saarbrücken und Friedrichsthal haben eindeutig wirtschaftliches Potential. Das kann nur genutzt werden, wenn wir unsere Kräfte bündeln, Synergien schaffen und die Sichtbarkeit der Wirtschaftsregion erhöhen“, erklärt Dirk Frank. Interessierte Firmen können sich an „IANEO“ wenden.

Die Firma zählt darüber hinaus auch auf die Angebote von „Saaris“ („Saarland.innovation & standort e. V.“) und bringt sich in deren Initiativen ein. „Saaris“ ist die Nachfolge-Dachmarke der früheren Zentrale für Produktivität und Technologie, die viele Jahre für saarländische Unternehmen tätig war. „Gerade auf der vergangenen Cebit-Messe in Hannover konnten wir dank ,Saaris’ am IT-Gemeinschaftsstand wieder einen guten Auftritt verzeichnen“, berichtet Thomas Degel, Leiter der Unternehmenskommunikation. Die Angebote von „Saaris“ seien gerade für kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftsförderung. 



„IANEO“ hat nach eigenen Angaben bis Mitte des laufenden Geschäftsjahres zwei neue Stellen für IT-Fachkräfte geschaffen, womit die Mannschaft in Friedrichsthal auf 35 Mitarbeiter angewachsen sei. Die Auftragsbücher seien voll und die Geschäftsprognosen weiter steigend. Das bedinge aber auch, dass die Firma räumlich aus allen Nähten platze, erklärt Dirk Frank. Das Unternehmen werde mittelfristig Platz für rund 50 Mitarbeiter in Friedrichsthal brauchen.