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Interregionaler Parlamentarierrat fordert grenzüberschreitenden Pandemieplan

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gegen Corona : Interregionaler Parlamentarierrat fordert gemeinsamen Pandemieplan

Zudem soll ein überregionales Expertengremium für Krisenzeiten eingesetzt werden.

Die Kommission für Sicherheit, Hilfsdienste und Katastrophenschutz des Interregionalen Parlamentarierrates hat sich am Dienstag mit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus beschäftigt. „Wir haben beschlossen, dass ein überregionales Expertengremium gebildet und dort ein grenzüberschreitender Pandemieplan erarbeitet wird“, sagte die europapolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Helma Kuhn Theis.

Immer noch gebe es Lücken im grenzüberschreitenden Krisenmanagement. Im Ausschuss sei als Beispiel genannt worden, dass die deutschen Beatmungsgeräte in Frankreich nur durch einen Adapter genutzt werden könnten. „Wir müssen uns daher eng abstimmen, gemeinsam über Schnittstellen beraten und diese Hindernisse dann zusammen aus dem Weg schaffen“, sagte Kuhn-Theis.

Zudem wurde der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion (WSAGR) gebeten, die wirtschaftlichen Folgen der Ausgangsbeschränkungen zu ermitteln. „Um bestmöglich Hilfen anfordern zu können, müssen wir wissen in welcher Größenordnung der bereits entstandene Schaden sich beläuft“, sagte die CDU-Abgeordnete. Im Ausschuss sollen dann auch Vorschläge gemacht werden, wie die finanziellen Defizite bewältigt werden können.