Im Ludwigspark entsteht jetzt bis 22. März eine Tribüne für FCS Fans

Ludwigspark : Großer Fortschritt beim Stadionbau

Im Ludwigspark entsteht seit Mittwoch bis zum 22. März die Tribüne für FCS-Fans.

Robert Mertes, bei der Landeshauptstadt Saarbrücken zuständig für die Kommunikation zum Stadionbau, hatte über das Vorhaben selten Erfreuliches mitzuteilen. Denn er musste die Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten ja meist meist über unerwartete Probleme und Kostensteigerungen rund um den Ludwigspark informieren.

Am Mittwoch hatte Mertes mal etwas Erfreuliches parat. „Heute wird mit dem Einsetzen der Betonfertigteile der Osttribüne begonnen“, kündigte er an. Das sind genau die Teile, für die es im vergangenen Herbst nur einen Anbieter gab. Und dessen Preis lag damals deutlich über dem von den Planern erhofften Ergebnis.

Erst in Nachverhandlungen mit der St. Ingberter Firma fand die Stadt einen Kompromiss. „Die Form der Betonfertigteile wurde vereinfacht und weiter standardisiert“, sagte Saarbrückens Baudezernent Heiko Lukas im Dezember der Saarbrücker Zeitung. Und er fügte hinzu: „Damit sind weniger Arbeitsschritte bei der Produktion notwendig. Das drückt die Kosten.“ Die lagen dennoch rund zwei Millionen höher als erwartet. Mittlerweile sind die Gesamtkosten des Bauvorhabens auf 38 Millionen Euro angewachsen (wir berichteten mehrfach).

Zurück zur Baustelle und der Tribüne, wo die Fans des 1. FC Saarbrücken künftig wieder ihren Platz finden sollen. Wenn das Wetter mitspielt, soll nun bis zum Freitag, 22. März, die neue Osttribüne aus 87 Betonteilen entstehen. „Es sind jeweils drei Elemente vom Spielfeldrand bis zu den Dachstützen“, erklärte Lukas, „am Ende kommen an den Seiten jeweils noch drei Brüstungselemente dazu.“

Am Mittwoch wurden die ersten neun Fertig-Bausteine gesetzt. „Sobald die Arbeiten an der Osttribüne abgeschlossen sind, wird es am Unterrang der Victor’s Tribüne sowie am Spielertunnel weitergehen“, fügte Lukas hinzu.

Die neuen Tribünendächer für den Ludwigspark sind seit dem 20. Februar europaweit ausgeschrieben. Im Juni soll der Auftrag vergeben werden.

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