HSG TVA/ATSV Saarbrücken punktet, HSG Dudweiler-Fischbach verliert

Handball-Saarlandliga : HSG TVA/ATSV Saarbrücken punktet, HSG Dudweiler-Fischbach verliert

Nach starkem Saisonbeginn tritt die HSG TVA/ATSV Saarbrücken in der Handball-Saarlandliga etwas auf der Stelle. Am Samstag trennte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Birk zuhause in der Rastbachtalhalle mit 34:34 (21:18) vom HC Dillingen/Diefflen.

„Der HC ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde, hat seit dem Trainerwechsel acht Spiele in Folge gewonnen“, sagt Birk über den Gegner, gegen den seine Mannschaft aber über weite Strecken der Partie in Führung lag: „Wir haben es einfach nicht geschafft, uns entscheidend abzusetzen.“

Selbst eine doppelte Überzahl in der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber nicht nutzen, um sich abzusetzen. Was aber auch daran liegt, dass die HSG TVA/ATSV Saarbrücker personell auf dem Zahnfleisch geht. Zu den fünf langzeitverletzten Stammspielern gesellten sich am Samstag in der zweiten Halbzeit Jan Peter Hoffmann (Verdacht auf Kreuzbandriss) und der bis dahin beste Werfer Maximilian Zipfel (elf Tore) hinzu. Birk hofft, dass es „nur eine schwere Prellung am Knie ist“. Auch deshalb wurde es am Ende der Partie dramatisch. 70 Sekunden vor dem Schluss führte Saarbrücken mit 34:32. Dann verkürzte Dillingen/Diefflens Pascal Simon – und Saarbrückens Maurice Kopp holte sich eine Zeitstrafe ab. In Überzahl schaffte Simon dann den Ausgleich.

Knapp 100 Zuschauer in der Rastbachtalhalle durften letztlich aber nur vom Ergebnis enttäuscht sein. „Die Jungs geben alles, spielen zeitweise auch guten Handball“, sagte Birk, der die Verletztenliste nicht als Ausrede nutzen möchte: „Wir müssen einfach unsere Chancen besser nutzen, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein.“ Am Samstag, 15. Dezember, steht für seine Mannschaft, die auf Rang fünf steht, das Heimspiel gegen den Vorletzten HSG Fraulautern-Überherrn an. Anwurf ist um 20 Uhr.

Für die HSG Dudweiler-Fischbach ist die Hinrunde am Samstag mit einer Niederlage zu Ende gegangen. Im Sportzentrum Dudweiler unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Mühler dem Tabellenführer HSV Merzig/Hilbringen mit 26:32 (13:18). „Merzig/Hilbringen ist für mich ein Topteam und steht zurecht auf Platz eins. Der HSV hat absolut verdient gewonnen. Wir haben eine gute Leistung abgeliefert, aber der HSV ist momentan noch nicht unser Gradmesser“, erklärt Mühler, dessen Mannschaft als Aufsteiger Rang zehn belegt. „Mit zehn Punkten sind wir bedingt zufrieden, aber nicht euphorisch. Ziel war ganz klar, auf einen Nichtabstiegsplatz zu kommen. Und da sind wir momentan“, sagt Mühler. Sein Gegenüber Michael Göbel teilt diese Ansicht. „Dudweiler-Fischbach hat sich recht schwer getan, insbesondere im Angriff, die Lösungsansätze zu finden. Über den starken Deckungsverband haben wir der HSG den Zahn gezogen“, meint Merzig/Hilbringens Trainer.

Über 4:4 und 13:8 setzte sich der Spitzenreiter im Sportzentrum Dudweiler kontinuierlich ab. In der 46. Minute betrug der Vorsprung zehn Tore (31:21). Göbel bilanziert mit Blick auf die Tabellenführung: „Das ist für die junge Mannschaft ein gutes Gefühl. Aber als Trainer muss man da immer den Daumen draufhalten. Wir haben noch nicht die Konstanz, die wir benötigen. Schon nach dem Wochenende können wir wieder Zweiter sein.“ Denn das Jahr 2018 ist für beide Mannschaften noch nicht abgeschlossen. Der HSV Merzig/Hilbringen trifft am Samstag, 15. Dezember, im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter in der Sporthalle Marpingen um 20 Uhr auf Verfolger HSG DJK Nordsaar, der eine Punkt weniger hat. Bereits am Freitag empfängt die HSG Dudweiler/Fischbach den Dritten HC Dillingen/Diefflen um 20 Uhr im Sportzentrum Dudweiler.