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Zwei Mitglieder des Ortsrats Kutzhof legen ihr Mandat nieder

Heusweiler : Gleich zwei Rückzüge aus dem Ortsrat Kutzhof

Sowohl bei der SPD als auch bei der CDU verlassen bekannte Gesichter das Gremium.

Die letzte Sitzung 2020 des Ortsrates im Heusweiler Ortsteil Kutzhof hatte es in sich; nicht politisch, dafür personell. Gabriela André-Schmidt (SPD) gab bekannt, dass sie nach 22 Jahren Arbeit im Ortsrat im nächsten Jahr ausscheiden werde. Auch für ihren Kollegen Sascha Jablonski von der CDU war es die letzte Sitzung, er kündigte ebenfalls seinen Rückzug an. Ortsvorsteher Michael Jakob (CDU) bedauerte das Ausscheiden der beiden engagierten Politiker „von Herzen“. „Wir im Ortsrat von Kutzhof sind doch wie eine Familie“, erklärte Jakob. Es gab keinen Widerspruch im Plenum.

Die 66 Jahre alte Gabriela André-Schmidt trat 1998 in den Ortsrat ein und galt als eine Stütze im Rat und in ihrer Partei, der sie als Ortsvereinsvorsitzende 16 Jahre vorstand. Aus familiären Gründen habe sie die Entscheidung getroffen, die ihr letztlich nicht leicht gefallen sei, aber: „22 Jahre sind ja auch genug und ich mache gerne Platz für eine jüngere Politikergeneration mit neuen Ideen.“ In den Reihen der SPD hat die neue Generation auch schon ein Gesicht: Mit Sandra Port, einer 41 Jahre alten Verwaltungsangestellten beim Regionalverband, ist die Nachfolge geregelt.  Berufliche und private Gründe gaben für Sascha Jablonski den Ausschlag, nach knapp zwei Jahren sein Mandat niederzulegen. Der 49-jährige Jablonski arbeitet als Hausmeister bei der Gemeinde Heusweiler. Ortsvorsteher Jakob lobte die Verdienste und Jablonskis unermüdlichen Einsatz für die Bürger in Kutzhof. Ihm folgt in den siebenköpfigen Ortsrat des 2200 Einwohner großen Heusweiler Ortsteils Kutzhof Manuel Jakob (40). Jakob ist im Rat kein Unbekannter, schon einmal saß er für die CDU in diesem Gremium, von 2007 bis 2009. Der studierte Wirtschaftsjurist ist der Sohn des Ortsvorstehers Michael Jakob. Neben den Personalien standen Instandsetzungsarbeiten und der Haushalt 2021 auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils sowie der Wunsch der Bewohner der Straße Am Hirsch in Numborn, ihre Straße zur reinen Anliegerstraße umzuwidmen.