| 13:29 Uhr

Rettungsübung der Heusweiler Wehr
Feuerwehrübung: Viel Arbeit auf engem Raum

Jahreshauptübung der Heusweiler Feuerwehr, des THW und des DRK am Samstag in Obersalbach: Einsatzkräfte befreien eine eingeklemmte Person aus einem verunglückten Auto.
Jahreshauptübung der Heusweiler Feuerwehr, des THW und des DRK am Samstag in Obersalbach: Einsatzkräfte befreien eine eingeklemmte Person aus einem verunglückten Auto.
Heusweiler. Von Fred Kiefer

Die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler hatte diesmal den Ortsteil Obersalbach als Schauplatz der gemeinsamen Jahreshauptübung mit THW und DRK ausgewählt – genauer: die landwirtschaftlichen Betriebe Neu, Fixemer und Altmeyer in der Kurhofer Straße. Um eine möglichst große Bandbreite üben zu können, galt es auch in diesem Jahr, gleich mehrere Anforderungen zu meistern. Wobei diesmal die vergleichsweise Enge des Einsatzortes eine besondere Herausforderung war.


Durch das Übungsszenario waren folgende Aufgaben zu bewältigen: Eine in einem PKW nach einem Verkehrsunfall eingeklemmte Person retten, einen Brand in einem Wohnhaus bekämpfen und zugleich eine Person aus dem gefährdeten Raum befreien sowie einen Verletzten von einem mehr als 20 Meter hohen Silo sicher zur Erde bringen.

Die Jahreshauptübung wurde vom Löschbezirk Obersalbach unter Führung von Oberbrandmeister Nils Feld vorbereitet und geleitet. Der frühere Gemeindewehrführer Wehrführer und jetzige Heusweiler Ortsvorsteher Helmut Maas erklärte in Vertretung des erkrankten stellvertretenden Wehrführers Dirk Ziegler den zahlreichen Schaulustigen die Abläufe.



Trotz der beengten Verhältnisse in der Straße und den landwirtschaftlichen Anwesen meisterten die Einsatzkräfte ihre Aufgaben tadellos. Von allen Beteiligten lobend erwähnt wurde die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den drei Rettungsorganisationen. Löschbezirksführer Feld hob besonders die Rettung des Verletzten vom Silo hervor, der mit Hilfe der Heusweiler Drehleiter und einer Schleifkorb-Trage abgeseilt wurde.

Mit großem Interesse verfolgten die Zuschauer auch die Rettung der im verunglückten PKW eingeklemmten Person mit hydraulischen Freischneide-Scheren. Zugleich musste ein PKW „befreit“ werden, der bei einem weiteren Unfall unter einer Feldspritze eingeklemmt worden war. Auch diese Aufgaben waren nicht leicht zu bewältigen, da ein dicker Baumstamm von einem Anhänger auf das Autodach gefallen war und Flüssigkeit aus der Feldspritze auslief.

Bürgermeister Thomas Redelberger – als Chef der Feuerwehr – und ebenso Christian Ziegler als Wehrführer und zugleich Stellvertreter des Brandinspekteurs zeigten sich bei der Abschlussbesprechung im Bürgerhaus Niedersalbach zufrieden mit den Leistungen der Einsatzkräfte. Redelberger wies dabei auch auf eine der nächsten echten Aufgaben hin: die Sicherung des Geländes um die SR-Senderanlage mit ihren hohen, aber nicht mehr genutzten Masten. Denn diese werden am Freitag, 21. September, ab 19 Uhr abgebaut.

Beförderungen: Nach der Übung wurde auch befördert und ernannt – Bericht: Seite C 3.

DRK Helferinnen und -helfer transportieren einen „Verletzten“ auf einer Trage zur ärztlichen Versorgung.
DRK Helferinnen und -helfer transportieren einen „Verletzten“ auf einer Trage zur ärztlichen Versorgung.