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„Wilhelm Tell“ baut Bogenstand

„Wilhelm Tell“ baut Bogenstand

Das Schützenhaus des Eiweiler Schützenvereins „Wilhelm Tell“ wird um einen Bogenstand sowie auf 20 Luftgewehr-Stände erweitert. Dafür muss die Halle vergrößert werden. Während der Bauarbeiten geht der Sportbetrieb weiter.

Die 1969 erbaute Schießsportanlage des Schützenvereins "Wilhelm Tell" Eiweiler wurde mehrfach erweitert. Zuletzt errichtete der Verein 1995 einen kombinierten 50- und 100-Meter-Stand für Klein- und Großkalibergewehre. Um den sportlichen Anforderungen gerecht zu werden. wie der Vereinsvorsitzende Gerd König erklärt. Schließlich zählt "Wilhelm Tell" mit 220 Mitgliedern, davon 140 Aktiven in 17 Mannschaften, zu den leistungsfähigsten Schützenvereinen im Saarland. So schoss die Luftgewehrmannschaft fünf Jahre lang in der 2. Bundesliga. Aushängeschild ist die 1. Percussionsgewehrmannschaft, die bis heute 32 Mal die Meisterschaft in der höchsten saarländischen Leistungsklasse, der Landesliga, erzielte und 1985 sogar die Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften holte. In den vergangenen Jahren gewannen Einzelschützen immer wieder Edelmetall für den Eiweiler Verein. Heute zählt Hans-Jürgen Wagner zu den Besten nicht nur im Verein, sondern auch im Land. Er gewann mehrere DM-Medaillen in verschiedenen Disziplinen.

Doch zurück zur Baumaßnahme am Schützenhaus auf dem Großwald. Der Vereinsvorsitzende erläutert die Maßnahme: Die 1978 in ihrer heutigen Größe fertiggestellte Halle für Luftdruckwaffen wird von zehn auf 20 Bahnen und um einen Bogenstand erweitert. Dafür wird sie um fünf Meter verlängert. Zu den Kosten von rund 100 000 Euro erhält "Wilhelm Tell" 30 000 Euro Zuschuss von der Sportplanungskommission.

Die Fertigstellung der neuen Halle für Luftdruckwaffen und Bogen ist für Mitte nächsten Jahres geplant. Während der Baumaßnahme muss der Sportbetrieb weitergehen. Denn in den meisten Disziplinen haben die Wettkämpfe der Saison 2016/17 begonnen.