Viel zu tun für Flüchtlings-Helfer

Viel zu tun für Flüchtlings-Helfer

In der Heusweiler Kulturhalle hat sich ein neuer Zusammenschluss Heusweiler Bürger vorgestellt, der die Flüchtlingsarbeit vernetzt, Flüchtlingen hilft und die Gemeinde unterstützt.

Der "Freundeskreis Heusweiler " ist ein Netzwerk engagierter Bürgerinnen und Bürger , die Flüchtlingen bei der Integration helfen wollen. Bei einem Info-Abend am Mittwoch in der Kulturhalle stellte sich der Freundeskreis erstmals vor, präsentierte seine Internetseite und warb um weitere ehrenamtliche Helfer. Rund 50 Frauen und Männer waren gekommen.

Sprecherin des Freundeskreises ist die 21-jährige Studentin Laura Pohl. Sie hatte die Idee, ein solches Netzwerk ins Leben zu rufen und erstellte auch den Internetauftritt. "Unsere Vision ist es, mit Herz und Hirn zu arbeiten und die Flüchtlinge in Heusweiler zu unterstützen. Die Flüchtlinge sind Menschen, die einen unvorstellbaren Weg hinter sich haben, geflohen vor Krieg und Terror. An uns liegt es, diese Menschen willkommen zu heißen, sie zu unterstützen, damit sie bei uns Fuß fassen", sagte Laura Pohl. Die Gruppe befinde sich noch im Aufbau, weitere Mitstreiter werden gesucht. "Jeder, der mitmachen will, findet bei uns einen Platz und eine Aufgabe", so Laura Pohl.

Rosarina Mertes kümmert sich im Freundeskreis um Öffentlichkeitsarbeit, Jutta Weigel betreut die Patenschaften, Kerstin Halladin verwaltet mit der ABG (Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft) die Geld- und Sachspenden, Margit Heimes sowie Albert Stoffer kümmern sich um die Sprachvermittlung und ehrenamtliche Betreuung, und Sabrina Wagner koordiniert die ehrenamtliche Arbeit.

Eng vernetzt ist der Freundeskreis mit ABG und Gemeindeverwaltung. Deren Mitarbeiter Klaus Thinnes stellte Schwerpunkte der Flüchtlingsarbeit der Gemeinde vor. So kümmert sich die Verwaltung um die Unterbringung der Flüchtlinge, sie akquiriert Wohnraum und richtet ihn her. "Wir helfen auch in der Betreuung", so Thinnes. Dafür wurde zum 1. Dezember mit Zafer Okla extra ein Integrationsbeauftragter eingestellt, er kümmert sich um Sprachvermittlung und Behördengänge.

Um die Betreuung der Wohnungen im technischen Dienst kümmern sich Christian Lang und Ralph Theobald. "Außerdem gibt es bei der Verwaltung weitere in die Flüchtlingsarbeit eingebundene Mitarbeiter, aber das alles reicht trotzdem nicht aus, den Betreuungsbedarf zu decken", so Thinnes. Kerstin Halladin stellte die Flüchtlings-Arbeit der ABG und die Gebrauchtwarenbörse Guddes vor.

Nächstes Treffen: Mittwoch, 6. Januar, 18 Uhr, Kulturhalle. Interessierte willkommen.

Infos bei Rosarina Mertes,

Tel. (01 60) 5 55 17 99.

www.refugees.heusweiler.de

www.facebook.com/

freundeskreisheusweiler