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Über sichere Stufen zum Sportplatz

Über sichere Stufen zum Sportplatz

In Lummerschied war die Treppe mit 160 hölzernen Stufen zum Sportplatz vor vier Jahren wegen mangelnder Verkehrssicherheit gesperrt worden. Mitglieder des TuS Lummerschied ersetzten in den vergangenen Monaten 60 kaputte Stufen durch neue aus Beton. Die Gemeinde will demnächst die Sicherheit überprüfen.

Im April 2014 versammelten sich über 50 Einwohner des Heusweiler Ortsteiles Lummerschied auf dem Treppen-Weg zwischen der Feldstraße und dem Sportplatz des Turn- und Sportvereins (TuS). Damit protestierten sie gegen die Sperrung durch die Gemeinde Heusweiler. Die Interessengemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL) mit ihrem Sprecher Hans Josef Seekatz hatte auf Betreiben der Bürger die Aktion organisiert. Denn Spaziergänger und Nutzer des Sportplatzes mussten wegen der Sperrung einen Umweg durch das benachbarte Wiesengelände gehen. Dies war jedoch nur bei trockenem Wetter möglich.

Die Bitten mehrerer Bürger bei der Gemeindeverwaltung, die Treppe wieder herzurichten, wurden mit der Begründung abgelehnt, der Aufgang werde kaum genutzt, eine Erneuerung sei zu teuer. Kosten von 20- bis 30000 Euro waren damals im Gespräch.

Nach längerem Hin- und Her bot sich der TuS Lummerschied an, die Treppe wieder begehbar zu machen, wenn Geld für das Material vorhanden sei. Laut Angaben des Kutzhofer Ortsvorstehers Michael Jakob habe ProWin 500 Euro, Klaas Direktimport 400, Brack Heizungsbau , die Gemeinde Heusweiler sowie der Kutzhofer Ortsrat jeweils 200 Euro für das Wiederherstellen der Treppe gestiftet. Nachdem somit die Materialkosten gedeckt waren, begann das TuS-Arbeitsteam (Hartmut, Thomas und Johannes Zeyer, Gerd Maurer, Jörg Mettger, Jörg und Fabian Rau, Thomas Knewel, Hermann Dahm, Lukas und Armin Krämer sowie Hanno Seekatz) im Oktober vorigen Jahres mit dem Freischneiden des Bewuchses auf und um die Treppe. Dann, so der Vorsitzende Armin Krämer, wurden im Frühjahr bis Ende Mai 60 verwitterte und abgenutzte Stufen aus Eichenholz entfernt und durch Betonstufen ersetzt.

Die Arbeiten, so Krämer, seien kein Zuckerschlecken gewesen, da die Betonelemente mühselig von Hand vom Sportplatz herbei geschleppt werden mussten. Demnächst soll die Arbeit von Experten der Gemeinde begutachtet werden. Ist alles in Ordnung, dann wird der Weg auch offiziell wieder zur Benutzung freigegeben.