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Bigband Musik Orchester: Tolle Lieder und grandiose Solisten

Bigband Musik Orchester : Tolle Lieder und grandiose Solisten

Uni-Bigband Homburg begeistert beim fünften Spargelhofkonzert der Aktion Kultur Heusweiler.

Rund 120 Freunde von Jazz, Swing, Latin und Funk kamen am Samstagabend beim fünften Spargelhofkonzert auf dem Spargelhof Bernauer voll auf ihre Kosten. Die Aktion Kultur Heusweiler hatte die Uni-Bigband Homburg eingeladen. Das Orchester unter Leitung von Sebastian Weber spielte 2013, bei der Premiere dieser Konzertreihe, schon einmal auf. Bost wollte „die exzellente Band“ unbedingt wieder verpflichten. Wer sich das Konzert anhörte, weiß warum: Obwohl die Akustik in der großen und hohen Halle „sehr schwierig“ ist, wie Bandleader Weber der Saarbrücker Zeitung sagte, begeisterte der Bigbandsound die Zuhörer. „Ich höre diese Musik gerne, die Band ist klasse“, sagte beispielsweise Willi Meyer aus Holz.

Neben Bigband-Klassikern von Victor Lopez oder Count Basie, wurden klassische Swing-Titel und durch Frank Sinatra bekannt gewordene Hits wie „Night and Day“, aber auch Bossanova-Evergreens „The Girl from Ipanema“ von Antonio Carlos Jobim gespielt. Modernere Stücke fehlten ebenfalls nicht. So zum Beispiel der durch die Sängerin Adele zu einem Nummer Eins Hit gewordene James-Bond-Soundtrack „Skyfall“. Die Latin-Ecke besetzte die Band mit „Oye Como Va“, das die Band Santana weltweit bekannt gemacht hatte. Auch die Musicalfans kamen auf ihre Kosten, wie bei „Blue Skies“ oder „Big Spender“.

Insgesamt spielte die Uni-Bigband bei diesem zweieinhalbstündigen Konzert 26 Titel – die Zuhörer forderten mehr, so dass als Zugabe beispielsweise Glenn Millers „In the Mood“ nicht fehlen durfte. Die Uni-Bigband präsentierte aber nicht nur tolle Lieder, sondern auch grandiose Solisten. Allen voran Sängerin Astrid Frantz oder Michael Hupperts an der Posaune. Auch Monika Flaig (Tenor-Saxophon), Jörg Julien (Bariton-Saxophon), Günther Wagner (Trompete) oder Karl-Gerd Schäfer (Alt-Saxophon) lösten starken Beifall und laute Bravorufe aus.

Herausragend außerdem Bandleader Sebastian Weber, der seit Februar 2016 für die Band verantwortlich ist. Weber agierte auf der Bühne mit vollem Körpereinsatz. „Ich brenne für diese Musik und diese Band, da kann ich mich nicht hinstellen und nur mit den Fingern schnippsen“, erklärte er sein mitreißendes Engagement. Nicht gefruchtet hatten Webers mehrfache Aufforderungen, das Publikum zum Tanzen zu animieren. Er nahm’s mit Humor: „Naja, sie haben halt innerlich mitgetanzt.“