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Senioren backen für Bewohner des Brigitte-Winkler-Hauses

Senioren backen für Bewohner des Brigitte-Winkler-Hauses

Heusweiler. Ein zarter Zimtduft erfüllte die Krypta der katholischen Pfarrkirche Mariä Heimsuchung. "Schuld" daran sind Therese Bauer und ihre Seniorengruppe, die tatkräftig selbst gebackene Plätzchen verpacken, damit sie diese pünktlich zum Nikolaustag an die 125 Bewohner des Brigitte-Winkler-Hauses in Heusweiler verteilen konnten

Heusweiler. Ein zarter Zimtduft erfüllte die Krypta der katholischen Pfarrkirche Mariä Heimsuchung. "Schuld" daran sind Therese Bauer und ihre Seniorengruppe, die tatkräftig selbst gebackene Plätzchen verpacken, damit sie diese pünktlich zum Nikolaustag an die 125 Bewohner des Brigitte-Winkler-Hauses in Heusweiler verteilen konnten. Insgesamt bedeutete dies, 3560 Lebkuchen, Zimtsterne, Nussmakronen, Vanille-Kipferl und Spritzgebäck-Plätzchen einzutüten und zum Abstransport bereit zu stellen. Drei ganze Montage hatte die 20-köpfige Seniorengruppe um Therese Bauer und ihre Mitorganisatoren Christa Sander, Monika Giehr und Bernd Breneke dafür gebacken. Die Mutter war VorbildDas Projekt "Senioren-Treff für jedermann und -frau" liegt Therese Bauer als Tochter der Gründerin Victorine Ott-Thiel persönlich sehr am Herzen: "Meine Mutter hat 1970 die ,Altenbegegnung' gegründet und sich schon immer auf diesem Gebiet engagiert. Weil ich finde, dass das eine tolle Sache ist, wollte ich unbedingt in ihre Fußstapfen treten." Unter neuem Namen übernahm sie schließlich im August die Leitung und organisiert nun selbst jeden Montag gemütliche Nachmittage, zu denen, gegen einen geringen Kostenbeitrag, unter anderem Kuchen, Schnittchen oder auch mal ein Glas Schnaps gereicht werden. Kollekte finanziert ZutatenDie katholische Kirchengemeinde in Heusweiler stellt dem Senioren-Treff nicht nur ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern genehmigte darüber hinaus für die Plätzchenaktion eine Sonderkollekte, bei der insgesamt 330 Euro gesammelt werden konnten. "Davon haben wir alles gekauft, was wir zum Backen und Verpacken der Plätzchen brauchen", erzählt die 60-Jährige sichtlich zufrieden. "Wir möchten uns außerdem bei allen bedanken, die es ermöglicht haben, ältere und kranke Menschen glücklich zu machen. Nur durch die Geld-, aber auch Mehlspenden konnten wir genügend Plätzchen backen". bub