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Schillerschule Gemeinschaftsschule Berufsmesse
Schüler blicken voraus aufs Berufsleben

Heusweiler. 25 Betriebe und Institutionen präsentierten sich bei Messe an der Gemeinschaftsschule in Heusweiler. Von Andreas Engel

Duncan Saar, Schüler der Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule in Heusweiler, weiß anscheinend schon, wohin ihn sein beruflicher Weg führen wird. „Das Arbeiten mit Holz, speziell als Baumpfleger oder Forstwirt, interessiert mich sehr. Vielleicht lerne ich das mal“, meint der Zwölfjährige. Duncan war einer von den Schülern der Klassenstufen sieben bis zehn, für die die Schule ihre Berufsmesse in der schuleigenen Halle konzipierte. Schon zum dritten Mal fand die Messe statt und erfreut sich bei allen Beteiligten wachsender Beliebtheit.



Nach Angaben von Schulleiter Alexander Paschke waren diesmal 25 Betriebe und Aussteller beteiligt. Angefangen von der Gemeinde Heusweiler, die über Ausbildungsmöglichkeiten in einer Behörde informierte, waren Handwerksbetriebe, Institutionen wie Arbeiterwohlfahrt oder die Deutsche Angestellten Akademie und auch die Bundeswehr, Polizei, Zoll und das Arbeitsamt vertreten. Erstmals war neben den Unternehmen auch der neue ME-Truck der Metall- und Elektroindustrie vor Ort. In dem riesigen Lastwagen brachten Experten der Metall- und Elektroindustrie mit modernsten Kommunikationsmitteln den Schülern Ausbildungsberufe nahe.

„Wir haben das Programm in diesem Jahr mehrstufig konzipiert“, sagte Paschke. Gruppenweise besuchten die Schüler den ME-Truck, dann wurde ein so genannter Bewerbungscheck angeboten, bei dem die späteren Auszubildenden alles über erfolgreiche Bewerbung erfahren konnten. Bei der Berufsmesse durchliefen die Schüler, mit Laufzetteln ausgestattet, alle Stände und machten sich Notizen. Unterstützt wurde die Messe vom Verein ALWIS (Arbeitsleben, Wirtschaft, Schule) und der Gemeinde Heusweiler. „Große Hilfe bei der Vorbereitung und bei der Kontaktaufnahme leistete der Heusweiler Informatikkaufmann und Inhaber der Firma Constraktiv, Steven Wagner“, sagte Paschke. Wagner, selbst einst Schüler der Gemeinschaftsschule, wolle helfen, Kontakte zu regionalen Unternehmen zu knüpfen, auf dass bei künftigen Messen noch mehr Handwerksbetriebe ihr Portfolio im Rahmen der Berufsmesse präsentieren.