AC Heusweiler Wenn der Kapitän tatenlos zusehen muss

Heusweiler · Deutsche Schülermeisterschaften im Ringen: Team des AC Heusweiler wehrt sich beim Heimspiel tapfer, ist aber am Ende chancenlos.

Die Schüler-Mannschaft des AC Heusweiler belegte bei der Heim-DM nach einer unglücklichen Auslosung nur den letzten Platz, freute sich aber eine „Erfahrung, aus der wir viel lernen können.“

Die Schüler-Mannschaft des AC Heusweiler belegte bei der Heim-DM nach einer unglücklichen Auslosung nur den letzten Platz, freute sich aber eine „Erfahrung, aus der wir viel lernen können.“

Foto: Christine Funk

Die Vorfreude auf die Titelkämpfe in der Sporthalle der Heusweiler Friedrich-Schiller-Schule war groß. Als Vize-Saarlandmeister hatte sich der AC Heusweiler für die deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Schüler in eigener Halle qualifiziert. Doch vom Glück verfolgt waren die Gastgeber im Feld der 14 Starter nicht: Die Auslosung bescherte dem AC gleich ein Duell mit Vizemeister SV Johannis Nürnberg, gegen den es am Abend beim 7:24 nix zu bestellen gab. Einen Tag später folgte für Heusweiler gleich der nächste Kracher: In Runde zwei ging es am Vormittag gegen den ASV Ladenburg – und damit gegen den alten und auch neuen deutschen Schüler-Mannschaftsmeister. Die körperlich und technisch unterlegenen AC-Jungspunde schlugen sich wacker, blieben beim 3:28 aber chancenlos und mussten nach der zweiten Niederlage früh die Segel streichen. „Wir hatten leider Lospech, sodass für uns einfach nicht viel drin war“, sagte Alexander Koppey, einer der Trainer im jüngeren Jugendbereich beim AC Heusweiler und zudem seit Dezember in Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Bernd Wegner neuer Präsident des Saarländischen Ringerverbands (SRV).