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Numborner Bauernmarkt
Tausende Kinder beim Bauernmarkt-Start

Dariusz Tokarski und sein Schwarzwälder Fuchs zeigen Schulkindern am Freitag auf dem Numborner Bauernmarkt das Holzrücken.
Dariusz Tokarski und sein Schwarzwälder Fuchs zeigen Schulkindern am Freitag auf dem Numborner Bauernmarkt das Holzrücken. FOTO: Andreas Engel /
Numborn. Schafscheren, Holzrücken, viele Marktstände ... in Numborn ist was los – Samstag und Sonntag auch für Erwachsene. Von Andreas Engel

Das kleine Heusweiler Dörfchen Numborn zieht alle zwei Jahre Tausende Besucher an – und das schon am ersten Tag des vermutlich größten saarländischen Bauernmarktes, der den Schulen vorbehalten ist: Abertausende Schulkinder aus dem ganzen Saarland, von Grundschulen, Förderschulen und weiterführenden Schulen, strömten am Freitag auf den Acker, der sich alle zwei Jahre in ein großes Festgelände verwandelt. Bereits zum zehnten Mal veranstaltet der Bauernverein sein riesiges Fest. Schafscheren, Butterherstellung, Holzrücken, alte Handwerksberufe und etliches mehr gab es für die Kinder zu sehen, die in Klassenverbänden über das ausgedehnte Verfanstagltungsfeld zogen.


Von Stand zu Stand wurden sie von freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern des Bauernvereins begleitet, von denen am gestrigen Freitag alle im Einsatz waren. Auch Umweltminister Reinhold Jost schaute sich das Treiben an, und versuchte sich sogar als Seiler.

Am NABU-Stand erläuterten Birgit Freiheit und ihr Team die Zusammenhänge in der Natur und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt. Sie bedauerte, dass Aufklärung über Natur- und Umweltschutz in der Schule ihrer Ansicht nach vernachlässigt werde. Und hoch droben auf den Numborner Höhen zog Dariusz Tokarski mit seinem Schwarzwälder Fuchs Holzstämme. Eine sehr umweltschonende Art, geschlagenene Baumstämme aus dem Wald zu befördern.