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Rennsport: Rennfahrer Cedric Piro will den Umstieg schaffen

Rennsport : Rennfahrer Cedric Piro will den Umstieg schaffen

Cedric Piro macht sich auf in die Fußstapfen seines Vaters Erwin. Der 20-jährige Rennfahrer geht nach nach drei Jahren in der „ADAC Formel 4“ in der „TCR Europe Series“ an den Start, der Tourenwagen-Europameisterschaft. Sein Vater ist Teamchef von Autodis Racing by Piro Sports, sein neues Auto ist ein Honda Civic TCR. Nach dem durchwachsenen Start im Mai in Frankreich geht es an diesem Wochenende mit zwei Wertungsläufen im niederländischen Zandvoort weiter.

Die neue Rennserie startetet in Le Castellet. Weil Cedric Piro sein Auto erst Ende April erhalten hatte, ging er mit Trainingsrückstand in die Saison. Nach Platz 14 am ersten Renntag brach der 20-Jährige den zweiten Lauf ab. Bei Regen war dieser wegen eines Unfalls unterbrochen worden. Cedric Piro wechselte während der Pause auf Regenreifen. Doch zum Wiederbeginn des Rennens herrschte Sonnenschein. Cedric Piro musste das Rennen beenden. Insgesamt nahmen in Frankreich 25 Fahrer von sieben Herstellern teil.

„Auch wenn wir etwas gebeutelt an der Strecke ankamen, konnten wir uns schnell auf diese und unsere Konkurrenz einstellen“, sagt Teamchef Erwin Piro nicht unzufrieden: „Trotzdem wird das erste Jahr für uns schwierig. Wir sind hier schon im Profi-Bereich unterwegs. Normalerweise wäre nach der Formel 4 der Schritt in die Formel 3 naheliegend. Das ist allerdings ein Millionen-Geschäft und für unser kleines Team nicht stemmbar.“

Erwin Piros Fernziel ist die Teilnahme an der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC. Dafür müsste das Team in der aktuellen Serie auf den vorderen Plätzen landen. Cedric Piro erklärt: „Für mich gilt es, den Umstieg zu schaffen. Der Formel-4-Wagen hat sich mit seinem Heckantrieb komplett anders verhalten als der Honda. Durch den Vorderradantrieb muss man deutlich anders fahren.“