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Neues Gewerbegebiet
Neues Gewerbegebiet für Eiweiler

Der neue Ortsrat von Eiweiler: v.li.: Uwe M¸ller, Klaus Glock, Richard Wachall, Claudia Paul, Manfred Weber, Adolf Schenk und Michael Paul._Foto: Andreas Engel
Der neue Ortsrat von Eiweiler: v.li.: Uwe M¸ller, Klaus Glock, Richard Wachall, Claudia Paul, Manfred Weber, Adolf Schenk und Michael Paul._Foto: Andreas Engel FOTO: Andreas Engel
Eiweiler. 5,6 Hektar an der Grenze zu Lebach und Reisbach, bisher der Landwirtschaft vorbehalten, sollen Platz für kleine und mittlere Betriebe bieten. Von Fredy Dittgen

Der Zeitrahmen ist noch nicht festgeklopft, aber wie es aussieht, wird es neue Gewerbeansiedlungen in Eiweiler geben: In dem Heusweiler Ortsteil soll ein neues Gewerbegebiet im Käsenerdell ausgewiesen werden. Die etwa 5,6 Hektar große Fläche liegt zwischen der Landstraße 339 und der Bundesstraße 268. Im Norden grenzt die Fläche an Lebach, im Westen an Reisbach. Diese Fläche galt bisher als Vorranggebiet für Landwirtschaft, doch weil die Gemeinde Heusweiler mehrere Anfragen von klein- und mittelständigen Betrieben hat, ist sie auf der Suche nach geeigneten Flächen, auf denen sich diese Unternehmen ansiedeln können.


In Eiweiler hat ein Bauunternehmer Interesse bekundet. Er möchte im unteren Teil des geplanten Gewerbegebietes bauen. Rund 2,5 Hektar Flächenbedarf hat der Unternehmer angemeldet.

In der jüngsten Eiweiler Ortsratssitzung wurden die Pläne für das Gewerbegebiet von der Heusweiler Gemeindeverwaltung vorgestellt und anschließend im Rat diskutiert.

Adolf Schenk (SPD) erinnerte daran, dass der Ortsrat schon vor etlichen Jahren angeregt hatte, diese landwirtschaftlich genutzte Fläche in ein Gewerbegebiet umzuwandeln. Dies bestätigte Ortsvorsteher Richard Wachall (CDU): „Die Pläne wurden damals jedoch wegen der neuen Gewerbegebiet in Holz und Wahlschied zurückgestellt.“

Das Gebiet in der Käsenerdell liegt laut Wachall größtenteils in Privatbesitz. „Aber die Gemeinde besitzt ein Vorkaufsrecht“, so Wachall.



Der Ortsrat stimmte der Aufstellung eines Bebauungsplanes geschlossen zu. Sollte auch der Gemeinderat grünes Licht geben - wovon auszugehen ist -, müssen Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern geführt werden. Außerdem muss die Gemeinde mit dem Landesbetrieb für Straßenbau, mit dem ZKE Heusweiler und weiteren Ent- und Versorgungsträgern über die Erschließung des geplanten Gewerbegebietes reden. Angaben über die anfallenden Kosten wurden in der Sitzung nicht gemacht.