Missionsförderverein spendet für Philippinen-Mission

Missionsförderverein spendet für Philippinen-Mission

Ein saarländisches Ärzteteam reist demnächst für zweieinhalb Wochen auf die Philippinen. Der Missionsförderverein St. Jakobus Kutzhof fördert die Hilfsaktion mit 5000 Euro.

Mit einer Spende über 5000 Euro unterstützt der Missionsförderverein St. Jakobus Kutzhof die sechste Surgical Mission des saarländischen Ärzteteams auf die Philippinen. Wie Martin Zewe, Vorsitzender des Missionsfördervereins, berichtet, besteht das Team aus dreizehn Personen, die auf eigene Kosten während ihres Jahresurlaubs die Reise in den Inselstaat antreten, um dort armen Menschen medizinische Hilfe zu leisten.

Am 19. Februar beginnt in Frankfurt der 30-stündige Trip nach Roxas auf den Philippinen. Das Krankenhaus, in dem das Team tätig ist, nennt sich Oriental Mindoro Southern District Hospital. Während des Aufenthalts sind rund 100 größere und kleinere Operationen geplant. Hauptsächlich handelt es sich um Eingriffe an der Schilddrüse, Weichteilbrüche, Fettgeschwulste sowie sonstige vor Ort behandelbare Erkrankungen. Damit möchte das saarländische Ärzteteam "den Ärmsten der Armen auf Mindoro sowie den Ureinwohnern des Landes", helfen, wie es Zewe formuliert. Neben den rein chirurgischen und anästhesiologischen Tätigkeiten im Operationssaal werden auch Schulungen in Notfallmanagement und Reanimation angeboten, also auch Hilfe zur Selbsthilfe im eigentlichen Sinne. Die Mission vor Ort beginnt am 22. Februar und endet am 9. März, am 12. März wird das Team zurückkehren.

Die Ärzteteams werden in Entsendegottesdiensten verabschiedet. So beginnt am Sonntag, 14. Februar, um 10.30 Uhr ein Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche in Heusweiler, an dem nach Mitteilung von Zewe auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer teilnimmt. Zewe: "Sie hatte die erste Philippinen-Mission in Kutzhof als Schirmherrin einer Veranstaltung mental begleitet. Heute freut sie sich über das Ausmaß der ärztlichen Leistungen und das überaus rührige Engagement der meist saarländischen Ärzte und Pfleger, die sich in selbstlosem Einsatz auch kurz nach der Erdbebenkatastrophe auf den Philippinen um das Wohl der Bevölkerung verdient gemacht haben."

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