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Interkommunale Zusammenarbeit
Köllertal-Kommunen reden über Zusammenarbeit

Heusweiler. Über Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) wird im Köllertal schon lange gesprochen, weit vorangekommen auf diesem Weg sind Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg aber noch nicht. Immerhin ist etwas mehr Bewegung gekommen in die Sache, seit das Mannheimer Beratungsbüro Teamwerk AG auf Beschluss der Räte in einem Gutachten Möglichkeiten eines Zusammenrückens aufgezeigt hat. Eine so genannte Lenkungsgruppe begleitet diesen Prozess.

Sie setzt sich aus den Bürgermeistern, Hauptamtsleitern, Personalräten und jeweils zwei Gemeinderatsmitgliedern jeder der drei Kommunen zusammen, insgesamt sitzen 15 Personen am Tisch. Diese Lenkungsgruppe kommt am 20. Februar in Püttlingen zur nächsten Sitzung zusammen, informiert der Heusweiler Verwaltungschef Thomas Redelberger und ergänzt: „Wir werden überlegen, wie wir es angehen wollen.“


Der CDU-Mann hat die Punkte aufgelistet, über die gesprochen werden soll: gemeinsames Steueramt; gemeinsames Standesamt; gemeinsamer Gerätepool und gemeinsame Beschaffung im Bereich der Bauhöfe; gemeinsamer IT-Planungsrat; Arbeitsgemeinschaft im Bereich der Gemeindestraßen; Zusammenarbeit im Facility-Management; Zentralisierung des Vollstreckungswesens (Außendienst); Kooperation bei der Personalbeschaffung; Heusweiler und Püttlingen verwenden von Heusweiler genutztes Online-Reservierungsmodul künftig gemeinsam; Heusweiler und Püttlingen beschließen gemeinsame Trägerschaft für kommunale Kitas (solche gibt es in Riegelsberg nicht). Dass in bestimmten Bereichen nur je zwei Kommunen zusammenarbeiten, sei auch möglich, hatte die Teamwerk AG betont. Entlassungen oder Zeitmanagement sollen bei allen angedachten Kooperationen jedoch tabu sein.

(me)