In Niedersalbach lebte die Krippe

Niedersalbach

Niedersalbach. Just in dem Moment, als der Niedersalbacher Sängerbund am Sonntagnachmittag mit seinem Chorleiter Wolfgang Zeitz das Lied "Ihr Kinderlein kommet" anstimmte, öffnete Hausherr Winfried Speicher das große Scheunentor auf seinem Bauernhof in der Walpershofer Straße, bat zunächst die Kinder und danach die Erwachsenen in seinen Stall und präsentierte ihnen dort "lebende Krippe". Im Stall hinter dem Scheunentor hatte Winfried Speicher mit seiner Familie ein stimmungsvolles Szenario arrangiert: Es duftete nach Stroh, Heu und Tannen. Maria und Josef, dargestellt von Ida und Fritz Gerstner, bewachten das Krippchen, in der das Jesuskind schlief. Die Heiligen drei Könige, dargestellt von Iason Becker, Theresa Speicher und Paul Bach, machten dem Neugeborenen ihre Aufwartung. Esel, Pferde und zwei kleine Zicklein hatten sich dazu gesellt. "Süß!" - "Ach wie schön" - "Wunderbar" - "So stimmungsvoll" - das waren nur ein paar Kommentare der weit über 200 Besucher, die nach Niedersalbach gekommen waren, um sich die "lebende Krippe" anzuschauen. Organisiert wurde dieses Ereignis von Winfried Speicher, Bruno Lesch, August Adams und Thomas Redelberger. "Winfried Speicher hat die Hauptarbeit gemacht", betonte Ortsvorsteher August Adams. Und auch Thomas Redelberger, der Vorsitzende des Niedersalbacher Heimat- und Verkehrsvereines (HVV), würdigte das große Arbeitspensum Speichers. Arbeit machte sich aber auch der HVV, der Stehtische und eine weihnachtlich geschmückte Verkaufsbude aufgestellt hatte, an der Glühwein, heißer Kakao und Schmalzbrote gereicht wurden.