In 40 Jahren hat sich vieles verändert

Holz · „Aufgaben und Ansprüche haben sich verändert. Gleichgeblieben ist die liebevolle Art und Weise der Betreuung“, sagte Ortsvorsteher Jan Paul bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Kindertagesstätte Holz.

 Die Kindertagesstätte in Holz feierte ihr 40-jähriges Bestehen. Die Jungen und Mädchen hatten dazu ein buntes Programm vorbereitet. Foto: Becker & Bredel

Die Kindertagesstätte in Holz feierte ihr 40-jähriges Bestehen. Die Jungen und Mädchen hatten dazu ein buntes Programm vorbereitet. Foto: Becker & Bredel

Foto: Becker & Bredel

Die Kita in Holz feiert 40. Geburtstag. Susanne Flierl, 34, steht vor dem Gebäude und blättert in der Festschrift. Sie sucht ihr Gesicht auf den alten Gruppenfotos. Als Kind war sie selbst hier. Jetzt bringt sie Söhnchen Julian in die Mariengruppe zu seiner Lieblingskindergärtnerin Sarah. "Es hat sich viel verändert, es ist alles viel moderner, freundlicher, offener, übersichtlicher geworden", sagt Susanne Flierl und: "Sie machen jetzt auch viel mehr mit den Kindern."

Beim bunten Festprogramm führen die Kinder vor, was sie alles lernen. Sie tragen Lieder vor, bewegen sich im Rhythmus, Kitaleiterin Brigitte Münch erklärt dazu den passenden Bildungsbereich. So entspricht das Lied "Singen ist ne coole Sache" dem Bereich Körperbewegung und Gesundheit. "Es regnet" symbolisiert naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen. Es gibt einen französischen Beitrag für die Abteilung "Sprache und Schrift", ein Beispiellied für "soziale und kulturelle Umwelt" und anderes mehr.

Nach und nach werden alle Bereiche und Projekte in kindgerechter Form vorgestellt. Der Zuschauerandrang in der Turnhalle ist riesig. 40 Kinder werden in der Kita betreut. Hinzu kommen 20 Krippenkinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren.

"Auch wenn die Institution 40 wird, das Engagement ist noch wie neu. Mitgewachsen sind auch die Dinge im Hintergrund wie der Förderverein", meint Bürgermeister Thomas Redelberger , und Ortsvorsteher Jan Paul sagt: "Aufgaben und Ansprüche haben sich verändert. Gleichgeblieben ist die liebevolle Art und Weise der Betreuung." Kitaleiterin Brigitte Münch lässt die 40 Jahre Revue passieren, von der Eröffnung 1974 über Umbau und Renovierung vor vier Jahren bis heute. Sie spricht von Kinderlachen und Kindertränen, von Veränderungen, Fortentwicklungen und Konzeptionen nach dem saarländischen Bildungsprogramm. Das oberste Prinzip sei das Wohl des Kinder, sagt sie und, dass die Kita ein Lebensraum mit Förderung und Zuwendung sei.

Der konkrete Raum vor Ort umfasst auch einen schönen großen Außenbereich mit Schaukeln, Sandkästen, Wackelschiff und Rutsche, mit Bäumen und viel Wiese, mit Bänken zum Ausruhen und Plätzen zum Versteck spielen.

Bei Kaffee und Kuchen lässt es sich hier im Sonnenschein gut weiterfeiern. Nett ist es hier. Fröhlich geht es zu. Man kann sich den Kita-Alltag lebhaft vorstellen und vergisst fasst, dass Kitas vor 40 Jahre eine sehr progressive Sache waren.

Alwin Brück, Journalist und Bundestagsabgeordneter a. D., brachte die innovative Idee damals von einer Schweden-Reise mit ins Dorf. Einzelheiten darüber kann man in der Festschrift nachlesen.

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