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Förderprogramm: Holzer Ortsrat gibt grünes Licht für Förderkonzept

Förderprogramm : Holzer Ortsrat gibt grünes Licht für Förderkonzept

() Derzeit wird das so genannte „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) der Gemeinde Heusweiler in den Ortsräten vorgestellt und beraten. Dank des ISEK kann die Gemeinde bei der Neu- oder Umgestaltung innerörtlicher Projekte Fördergeld bekommen. In Holz soll in die Weiterentwicklung des Ortszentrums investiert werden. Bauamtsleiterin Heike Thewes sagte: „Das ISEK macht grobe Vorschläge, wo Missstände sind. Dann liegt es an der Gemeinde, Projekte zu deren Beseitigung auszuarbeiten.“

Ortsvorsteher Jan Paul (SPD) stellte das Fördergebiet etwas detaillierter vor. Es umfasst den Marktplatz, Teile der Heusweiler Straße, reicht bis zur Kreuzung Matzenbergstraße/Am Hof und in die Alleestraße hinein. Innerhalb dieses Fördergebietes befinden sich die Glück-Auf-Halle, die Kindertagesstätte, das Feuerwehrgerätehaus, das katholische Pfarrheim, das Dorfgemeinschaftshaus, die katholische und evangelische Kirche, das ehemalige Jagdschloss, das Martin-Luther-Haus und der alte katholische Friedhof. „Im Konzept werden mögliche Handlungsansätze genannt für diejenigen Bereiche, die für die nächsten zehn Jahre als Entwicklungspotenzial angesehen werden“, erklärte Thewes. Darüber hinaus können aber auch private Maßnahmen in diesem Fördergebiet unterstützt werden. Thewes sagte, dass die Gemeinde Fassadensanierungen und Ähnliches über so genannte Verfügungsfonds fördern kann.

Der Ortsrat stimmte dem ISEK geschlossen zu. Paul sagte: „Ich finde diese Sache gut. Sie dient dazu, negative Entwicklungen zu erkennen und frühzeitig Lösungsmöglichkeiten zu finden.“ Paul betonte, dass der Holzer Ortsrat schon vor Erstellung des ISEK die Gemeinde gebeten hatte, Pläne zur Neugestaltung des Dorfgemeinschaftshauses, des ehemaligen Jagdschlosses und des alten Friedhofes zu entwickeln. „Es freut mich esonders, dass das, was der Ortsrat in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat, jetzt gutachterlich anerkannt wird. Da waren wir doch schon auf dem richtigen Weg.“