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TV Holz erwartet SSC Bad Vilbel: Hochspannung im Aufstiegskampf

TV Holz erwartet SSC Bad Vilbel : Hochspannung im Aufstiegskampf

Für den TV Holz geht an diesem Sonntag das Unternehmen 2. Liga weiter. Der Volleyball-Drittligist erwartet um 16 Uhr den SSC Bad Vilbel.

Mit einem 3:1-Sieg am 10. Dezember beim TV Villingen hatten sich die Volleyball-Spielerinnen des TV Holz in der dritten Liga Süd in die Winterpause verabschiedet. Sie schlossen das Jahr 2017 auf Tabellenplatz drei ab – inmitten einer Fünfer-Gruppe, bestehend aus dem SV Sinsheim und dem VC Wiesbaden II auf den Rängen vor sowie dem SV KA-Beiertheim und dem TV Waldgirmes hinter den Holzerinnen. Vier Punkte trennen die ersten fünf Mannschaften in der Tabelle voneinander. Wobei Spitzenreiter Sinsheim ein Spiel mehr und der Tabellenzweite Wiesbaden II eine Partie weniger absolviert haben.

„Es kann alles passieren. Da kann jeder gegen jeden gewinnen. Es kann passieren, dass wir auf Platz fünf landen. Es kann passieren, dass wir Meister werden“, sagt der  Holzer Trainer Patrick Fielker. Seine Mannschaft schien zwischenzeitlich ein wenig abgeschlagen. Nach sechs Spielen, davon drei Niederlagen, stand der TV Holz nur auf Platz sieben. Vier Siege in Serie haben das Blatt gewendet. „Die Entwicklung ist sehr positiv. Wir haben uns gut zusammengefunden. Die Mannschaft macht das immer besser, steigert sich von Spiel zu Spiel. Das hat man gerade im Dezember gemerkt“, sagt Geschäftsführer Philipp Grau.

Fielker fungiert zum ersten Mal als Cheftrainer einer Drittliga-Mannschaft – gemeinsam mit Ralf Dodler. „Es ist anders, in der dritten Liga zu trainieren. Es war für mich erst mal eine Umstellung. Aber nichts Unangenehmes. Am Anfang der Saison gab es einen großen Umbruch. Die Abstimmung war erst mal weg. Die ersten paar Spiele hat noch nicht alles so geklappt, wie es hätte klappen sollen. Die Mannschaft kommt jetzt rein, sodass ein Automatismus entsteht“, erklärt Fielker. Er erörtert: „Wir wollten im Angriffsspiel schneller werden. Wir wollten durch schnellere Pässe mal nur einen Einerblock gegen uns haben, gerade auf den Seiten. Weil wir größentechnisch nicht so eine große Abschlaghöhe haben. Das ist der Hauptaspekt, warum es gut gelaufen ist. Aber wir haben uns auch in der Abwehr überall gesteigert.“

Weil es gut läuft, gebe es nichts, was am Kader verändert werden müsse. „Wir machen prinzipiell am Kader nichts. So wie er ist, wird er in der Rückrunde sein. Wir haben aber immer die Option, aus der Jugendarbeit Spielerinnen zu integrieren“, erklärt Grau, der einen Schritt weitergeht: „Es gibt eine Idee, wie der Kader in der Saison 2018/2019 aussehen kann. Das hängt auch von der Liga-Zugehörigkeit ab. Wir wollen mit den Spielerinnen, die wir haben, frühzeitig reden. Wir wollen sportlich die Qualifikation schaffen und schauen, dass wir das auch wirtschaftlich hinkriegen. Die Planung hat jetzt schon angefangen.“

Am 3. Januar hat der TV Holz das Training wieder aufgenommen. Das erste Saisonspiel im neuen Jahr gegen den Tabellenachten SSC Bad Vilbel steht an diesem Sonntag an. Es findet um 16 Uhr in der Sporthalle der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler statt. In der Hinrunde war der erste Gegner der jetzige Tabellenführer SV Sinsheim. In der Rückrunde kommen die Sinsheimerinnen am vorletzten Spieltag  ins Saarland. Drei der vier Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf haben die Holzerinnen zuhause. Die erste davon am 21. Januar gegen den TV Waldgirmes. Fielker sagt: „Der Spielplan kommt uns gelegen. Wir sehen es als großen Vorteil, dass die starken Gegner noch zu uns kommen. Andererseits waren wir in Topform. Mit der Form der letzten drei Wochen vor Weihnachten hätten wir jeden schlagen können.“