| 16:22 Uhr

Hilfe für kranke Kinder: Über 100 Mitglieder im Osteomyelitis-Verein

Heusweiler. Vor noch nicht einmal einem Jahr, am 15. Oktober 2015, wurde in Heusweiler der Verein "Osteomyelitishilfe" gegründet. - Osteomyelitis ist eine bei uns praktisch unbekannte "Krankheit armer Menschen", eine bakterielle Infektion des Knochens, die ohne Behandlung nicht ausheilen kann, den Knochen zerstört und in den meisten Fällen erst zu Missbildungen, dann durch eine Blutvergiftung zum Tod führt. Der Verein unterstützt insbesondere Dr. Michael Weber aus Heusweiler , Chef der Unfallchirurgie im Marienhaus-Klinikum Saarlouis-Dillingen, der einmal im Jahr für zwei Wochen nach Ruanda reist, um im Kibogora-Krankenhaus am Kiwu-See unentgeltlich junge Osteomyelitis-Patienten zu operieren. Marco Reuther

Vor noch nicht einmal einem Jahr, am 15. Oktober 2015, wurde in Heusweiler der Verein "Osteomyelitishilfe" gegründet. - Osteomyelitis ist eine bei uns praktisch unbekannte "Krankheit armer Menschen", eine bakterielle Infektion des Knochens, die ohne Behandlung nicht ausheilen kann, den Knochen zerstört und in den meisten Fällen erst zu Missbildungen, dann durch eine Blutvergiftung zum Tod führt. Der Verein unterstützt insbesondere Dr. Michael Weber aus Heusweiler , Chef der Unfallchirurgie im Marienhaus-Klinikum Saarlouis-Dillingen, der einmal im Jahr für zwei Wochen nach Ruanda reist, um im Kibogora-Krankenhaus am Kiwu-See unentgeltlich junge Osteomyelitis-Patienten zu operieren.


Im Verein freut man sich, dass man nun schon über 100 Mitglieder hat. Erst kürzlich konnte Krimhild Becker aus Heusweiler im Rahmen einer Vorstandssitzung als 100. Mitglied begrüßt werden. Der Verein sammelt Spenden, um insbesondere Kindern und jugendlichen Patienten in Afrika zu helfen. Man gehe davon aus, so Vereins-Pressesprecher Marc Groß, dass man schon bald ein größeres Projekt umsetzen könne, nämlich die Anschaffung eines OP-Tisches für das Kibogora-Hospital.



osteomyelitishilfe.de

Eingangsbereich des Kibogora-Hospitals in Ruanda. Foto: Michael Weber
Eingangsbereich des Kibogora-Hospitals in Ruanda. Foto: Michael Weber FOTO: Michael Weber