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Jahresrückblick
Hilfe für Bussard und andere Vögel

Christoph Scherer von der zentralen Wildauffangstation für das Saarland in Püttlingen mit einem Mäusebussard.
Christoph Scherer von der zentralen Wildauffangstation für das Saarland in Püttlingen mit einem Mäusebussard. FOTO: Andreas Angel / Andreas Engel
Zentrale Wildvogelauffangstation für das Saarland ist in die ehemalige Püttlinger Stadtgärtnerei umgezogen. Von Fred Kiefer

Mit allen Tricks.  Gauner versuchen immer wieder, mit unerlaubtem Vorgehen an das Geld anderer Leute zu kommen. So hatten laut Polizeibericht mindestens zwei angebliche Polizisten versucht, eine 73-jährige Frau aus Köllerbach mit falschen Angaben reinzulegen. Die Frau reagierte jedoch besonnen, indem sie eine Nachbarin und die PI Köllertal um Rat fragte. Die Beamten gaben ihr den Tipp, auf solche Anrufe nicht zu antworten und sofort die Polizei zu informieren.


Hilfe für verletzte Vögel. Nach der provisorischen Unterkunft im Haus Waldkauz ist die Wildvogel-Auffangstation für das Saarland in ihr endgültiges Quartier in die frühere Püttlinger Stadtgärtnerei umgezogen. Die Station wird vom Nabu Saar betrieben. Staatsekretär Roland Krämer kündigte bei der Inbetriebnahme eine Beteiligung des Umweltministeriums an den Ausbaukosten der Station sowie an den Pflegekosten der Tiere an.

Knatsch im Rat. Im Riegelsberger Gemeinderat hat die Linke-Sprecherin Birgit Huonker kritisiert, dass kein Rettungswegeplan für das Rathaus existiere, obwohl dies Pflicht sei. Die Diskussion zum Thema mündete in einen heftigen Schlagabtausch.



Persönlichkeiten. Die Stadt Püttlingen hat das Ankerkreuz an Luzia Thiel, Günter Altmeyer, Gerhard Ballas. Paul Schneider und Gerd Meyer verliehen. Mit der Auszeichnung werden die Verdienste dieser Personen um die Stadt gewürdigt.

Boten des Herbstes. Kühle Luft mit Temperaturen um 10 Grad, Regenschauer und fallende Blätter bestimmen das Wetter in den ersten Tagen des Monats. Der „Goldene Oktober“ kam erst in der zweiten Monatshälfte.

Loch im Boden. Dort, wo einst eine Kohlengrube Steinkohle förderte, im Lampennester Wald in Verlängerung der Riegelsberger Waldstraße, klaffte plötzlich ein acht- bis zehn Meter tiefes Loch im Waldboden. Wie sich schnell herausstellte, war der Teil eines früheren Schachtes oder Stollens eingestürzt. Die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschbezirken Riegelsberg und Walpershofen sicherte die Einsturzstelle und übergab sie den Experten der Ruhrkohle AG. Im Lampennester Wald kam es bereits früher zu Einstürzen von ehemaligen Grubenanlagen.

Wiederwahl. Bei der Wahl des Wehrführers der Gemeinde Heusweiler wurde Christian Ziegler wiedergewählt. 202 Feuerwehrleute schenkten dem Amtsinhaber erneut das Vertrauen. Zum zweiten Stellvertreter wurde der Holzer Löschbezirksführer Stefan Meier gewählt.

Aus. Im Oktober endete im Riegelsberger Gemeinderat die Zusammenarbeit zwischen der SPD und der CDU.

Badetag für Hunde. Eine Woche nach seiner offiziellen Winterpause öffnete das Riegelsberger Schwimmbad seine Toren nur für Hunde. Zum „Hundeschwimmen“ kamen 212 Herrchen und Frauchen mit 193 Vierbeinern. Die Freibadesaison fiel 2017 mit knapp 32 000 Besuchern eher mittelmäßig aus.