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Neue Feuerwache
Heusweiler investiert kräftig in die Wehr

Der Neubau der Heusweiler Feuerwache an der Bundesstraße 268 bei Hirtel schreitet voran.
Der Neubau der Heusweiler Feuerwache an der Bundesstraße 268 bei Hirtel schreitet voran. FOTO: Fred Kiefer
Heusweiler. Neubau der Feuerwache bei Hirtel schreitet voran. Altes Auto des Löschbezirks Eiweiler wird bald ausrangiert. Von Michael Emmerich

Die neue Feuerwache in Hirtel an der Bundesstraße 268 nimmt Konturen an. Wie Bürgermeister Thomas Redelberger (CDU) der Saarbrücker Zeitung sagte, arbeitet die Heusweiler Bauunternehmung Collet derzeit am Hochbau. Demnächst werde der Gemeinderat weitere Aufträge vergeben, dann seien 85 Prozent der Arbeiten auf den Weg gebracht. Die Baukosten bezifferte der Rathauschef auf 2,8 Millionen Euro, „inklusive Innenleben“ verschlinge das Projekt etwa 3,5 Millionen Euro.



In der neuen Feuerwache werden die Löschbezirke Heusweiler, Eiweiler und Hirtel zusammengelegt. Die von der Heusweiler Wehr noch genutzte Unterkunft an der Trierer Straße aus dem Jahr 1954 bietet nicht genügend Platz, und vor allen Dingen entspricht sie längst nicht mehr modernen Anforderungen. Die Gemeinde will das Gebäude verkaufen, wenn der Umzug in die neue Wache abgeschlossen ist. „2018 werden wir sicher weit kommen, mit der Fertigstellung in Hirtel rechne ich im Frühjahr 2019“, umriss der Bürgermeister den Zeitplan.

Die Gemeinde investiere auch an anderer Stelle in ihre freiwillige Feuerwehr, unterstrich Redelberger. So wird das Gerätehaus in Holz in diesem Jahr erweitert und modernisiert. Die Gesamtkosten wurden mit 254 000 Euro veranschlagt. Innenminister Klaus Bouillon hatte im vergangenen Jahr einen Zuwendungsbescheid über die Hälfte dieser Summe überreicht.

Eine neue Bleibe bekommt die Feuerwehr in Kutzhof. Die soll im neuen Barbarahalle-Komplex untergebracht und mit der Numborner Wehr zusammengelegt werden, voraussichtlich im kommenden Jahr. Dann bleiben noch sieben Löschbezirke in der Gemeinde Heusweiler übrig. Es waren mal zwölf, nach der Auflösung der Bezirke Dilsburg und Niedersalbach sind es momentan zehn. Unter sieben solle diese Zahl nicht sinken, betonte Redelberger: „So viele Löschbezirke brauchen wir bei einer Gesamtfläche unserer Gemeinde von 42 Quadratkilometern.“

Die Feuerwehr in Eiweiler wird nach den Worten des Bürgermeisters in Kürze einen Gerätewagen Logistik in Dienst stellen. Gebaut habe das 225 000 Euro teure Gefährt das Eiweiler Unternehmen Temeka. „Es freut mich besonders, dass dieser Auftrag an eine Firma aus dem Ort gegangen ist“, sagte der Verwaltungschef. Das neue Fahrzeug ersetzt einen Feuerwehr-Dino, der schon mehr als 40 Jahre auf dem Buckel hat. Das alte Auto, einen Mercedes-Benz, will die Gemeinde Heusweiler bei einer Zoll-Auktion loswerden.

Und noch eine Neuigkeit, die Feuerwehr betreffend: Der Löschbezirk Kutzhof erhält einen Einsatzleitwagen. Redelberger: „Im Februar geht die Ausschreibung raus. Wir rechnen mit Kosten von 145 000 Euro.“

45 Jahre hat der Wagen des Heusweiler Löschbezirks Eiweiler auf dem Buckel. Nun gibt es für 225 000 Euro einen neuen Gerätewagen Logistik.
45 Jahre hat der Wagen des Heusweiler Löschbezirks Eiweiler auf dem Buckel. Nun gibt es für 225 000 Euro einen neuen Gerätewagen Logistik. FOTO: Dennis Langenstein
1954 wurde die Feuerwache an der Trierer Straße in Heusweiler feierlich eröffnet. Sie ist noch heute in Betrieb.
1954 wurde die Feuerwache an der Trierer Straße in Heusweiler feierlich eröffnet. Sie ist noch heute in Betrieb. FOTO: Fred Kiefer