Herbstmarkt in Heusweiler ist erneut eine Attraktion

Großer Besucherandrang : Herbstmarkt ist erneut eine Attraktion

Auch vom kühlen Wetter ließen sich die Besucher des Herbstmarktes in Heusweiler nicht abschrecken.

Es war wie immer, und doch ganz anders. Die Veranstalter der Gemeinde Heusweiler, die Markthändler, Schausteller und die Besucher des Herbstmarktes hatten am vergangenen Wochenende mit dem regnerischen und kühlen Wetter zu kämpfen. Immer wieder gingen heftige Schauer nieder, und die Temperaturen kletterten kaum über die 15-Grad-Grenze.

Dennoch war es wieder ein gelungenes Begrüßungsfest für den Herbst. Und pünktlich zur Eröffnung rissen die Wolken auf, Bürgermeister Thomas Redelberger (CDU) und die Freibierfreunde konnten trockenen Hauptes ihr kühles Blondes genießen. Aber, meinte der Verwaltungschef, für das Wetter könne er nichts. Die Gemeinde Heusweiler hatte sich wieder einiges einfallen gelassen, um die vielen Besucher aus Nah und Fern zu unterhalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der auch die Kirmes auf dem Marktplatz gehört, stand wie jedes Jahr der Jahrmarkt auf der zur Flaniermeile umfunktionierten Bundesstraße 268 und den angrenzenden Straßen. Marktluft zu schnuppern und an den Essens- und Getränkeständen zu schlemmen, ging auch bei schlechtem Wetter. Ein Abschnitt der Saarbrücker Straße diente auch diesmal als Ausstellungsplattform für Neuwagen und Zubehör, ein Muss für alle Autofans.

Für Unterhaltung sorgte am Samstagabend die Rock-Pop- und Partyband Teamwork, die die Rathausbühne bespielte. Der Sonntag startete auf der Bühne am Rathaus mit einem Frühschoppenkonzert, gestaltet von den beiden Ausnahmemusikern Joe Smoke und Rolf Siefert. American West Coast Music war angesagt. Am Nachmittag zeigte die Band Lunchbox mit ihrem Rock-Pop- und Country-Sound ihr musikalisches Können. Der Schulchor der Friedrich-Schiller-Schule Heusweiler präsentierte sich ebenfalls am Sonntagnachmittag auf der Rathausbühne.

Vertreten war auch die Bundeswehr mit der Reservistenkameradschaft Köllertal. Ein Feldgottesdienst und der traditionelle Erbseneintopf fanden regen Zuspruch, dazu gab es viele Information zur Bundeswehr. Musikalisch umrahmt war der Auftritt der Soldaten durch das Heersmusikcorps.

Besonders viel Mühe hatte sich die Gemeindeverwaltung wieder bei der Vorbereitung der Großveranstaltung gegeben. Die Saarbahnübergänge wurden eigens gesichert, und weiträumig waren Umleitungen eingerichtet, denn die wichtigste Durchfahrt, die Saarbrücker Straße, war gesperrt.

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