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Heimatforscher und Kirchenfreund Hans Krächan aus Heusweiler gestorben

Nach langer Krankheit : Heimatforscher und Kirchenfreund gestorben

Hans Krächan aus Heusweiler wurde 79 Jahre alt. Er war auch Mitbegründer der Partnerschaft mit Orvault.

Nach langer schwerer Krankheit ist der Obersalbacher Heimatkundler, Vereinsvorsitzende und Familienforscher Hans Krächan am 12. Februar im Alter von 79 Jahren gestorben. Krächans Familie stammt aus Heusweiler, wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Idar-Oberstein evakuiert, wo Hans Krächan am 15. Oktober 1939 zur Welt kam. Nach seiner Schulzeit absolvierte er an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken ein Studium als Bauingenieur, arbeitete zunächst bei Saarberg, danach in Essen-Gladbeck und später bei der Deutschen Bundesbahn in Saarbrücken. Seit 1959 hatte er sich dem Hundesport gewidmet. Zunächst im Verein für Deutsche Schäferhunde in Riegelsberg, ehe er 1970 die Ortsgruppe Heusweiler gründete und 15 Jahre deren Vorsitzender war. Zudem war Krächan Mitbegründer der DJK Heusweiler, in der er Tischtennis und Fußball spielte.

Seit 1977 wohnte er in Obersalbach, entdeckte seine Leidenschaft für die Familienforschung, war Mitbegründer der Partnerschaft Heusweiler-Orvault und seit 1998 Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses. Von 1999 bis 2009 und von 2012 bis 2014 saß er für die CDU im Obersalbacher Ortsrat. Seit 1992 war Krächan auch Vorsitzender des Obersalbacher Kirchenbauvereins. Ihm war es zu verdanken, dass der englische Glaskünstler und Lichtarchitekt Brian Clarke, der mit Großprojekten in den USA, Schweden und Australien zu Weltruhm gekommen war, die Fenster in der 1998 neu erbauten Obersalbacher Kirche Maria Königin gestaltete. Hans Krächan wird am Freitag, 29. März, beerdigt. Um 14 Uhr beginnt in der Obersalbacher Kirche die Trauerfeier, anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof Heusweiler.