Die Freude am Buch : „Abtauchen in die Welt der Fantasie“

Heusweiler hatte zum Gemeindelesetag eingeladen. Dabei wurde erstmals auch selbst Geschriebenes vorgelesen.

Die Schüler der drei Heusweiler Grundschulen, der Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule und der Friedrich-Stengel-Förderschule boten beim Gemeindelesetag in der Kulturhalle wieder viel Unterhaltsames rund ums Buch. Eingebettet in Lieder und Wortvorträge, bewiesen die Lesekönige dieser Schulen, dass sich Kinder nicht nur fürs Daddeln auf dem Smartphone, sondern auch für ein gutes Buch begeistern können.

So las Lina Maus von der 3b der Grundschule Holz aus dem Buch „Wunder“ von Raquel Palacio vor, in dem es um den kleinen Jungen August geht, der anders ist als alle anderen: Er wurde seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert, dass er noch nie auf eine Schule gehen konnte. Hannah Himbert von der 3.2 der Grundschule Dilsburg las „Die Räuberjagd“ aus den Jugend-Detektivgeschichten „Die drei Fragezeichen“. Celina Feyan aus der 6c der Friedrich-Schiller-Schule hatte „Ein Schaf fürs Leben“ von Maritgen Matter mitgebracht, in der es um einen hungrigen Wolf geht, der ein Schaf verspeisen will, es sich nach einer gemeinsamen Schlittenfahrt mit dem vermeintlichen Futter jedoch wieder anders überlegt. Und etwas ganz besonderes hatten sich Paul Eckard und Moritz Elberskirchen von der 4e der Dependance Eiweiler ausgedacht: Sie hatten ihre Geschichte „Der Traum vom Tauchen“ nicht nur selbst geschrieben, sondern bebilderten sie auch noch mit selbst gemalten Motiven.

„Lesen ist wie ein Spaziergang in eine andere Welt, ein Abtauchen in die Welt der Fantasie“, betonte Alexander Paschke, der Schulleiter der Friedrich-Schiller-Schule. Und Bürgermeister Thomas Redelberger, der die Lesekönige mit Buchgeschenken belohnte, sagte: „Lesen heißt auf Wolken liegen.“

Paul Eckard (links) und Moritz Elberskirchen mit ihrer selbst geschriebenen und bebilderten Geschichte „Der Traum vom Tauchen“. Foto: Fredy Dittgen

Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten die 3b der Grundschule Holz mit dem siebenjährigen Finn Schrenk am Keyboard, die Musik-AG der Grundschule Dilsburg sowie Tatjana Welter von der Schiller-Schule mit dem Christine-Stürmer-Song „Ich lebe.“ Besonders großen Beifall erhielt der Wortvortrag „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Buben und Mädchen der Friedrich-Stengel-Förderschule.