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Gemeinde wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Spielplatz an der Numborner Burgstraße. Stein des Anstoßes ist das blaue Sonnensegel (rechts im Bild). Foto: Fred Kiefer
Der Spielplatz an der Numborner Burgstraße. Stein des Anstoßes ist das blaue Sonnensegel (rechts im Bild). Foto: Fred Kiefer FOTO: Fred Kiefer
Heusweiler. Unter der Überschrift "Vereine fühlen sich verschaukelt" berichtete die Saarbrücker Zeitung am 21. Juli über die Anschaffung von Spielgeräten und einer Sitzgruppe für den Spielplatz in Numborn. Vereine aus dem Ort und aus Kutzhof, eine Privatperson und eine Firma hatten 2799 Euro für die Ausstattung des Spielplatzes gespendet. Die Interessengemeinschaft Numborner Vereine bestellte und bezahlte die Geräte. Mitarbeiter des Heusweiler Bauhofes montierten die Spielgeräte sowie ein von der Gemeinde bereit gestelltes Sonnensegel über dem Sandkasten. Für die Montage des Sonnenschutzes stellte die Gemeinde 360 Euro in Rechnung, zum Ärger der Interessengemeinschaft Spielplatz um deren Sprecher Roland Wark. aki

Unter der Überschrift "Vereine fühlen sich verschaukelt" berichtete die Saarbrücker Zeitung am 21. Juli über die Anschaffung von Spielgeräten und einer Sitzgruppe für den Spielplatz in Numborn. Vereine aus dem Ort und aus Kutzhof, eine Privatperson und eine Firma hatten 2799 Euro für die Ausstattung des Spielplatzes gespendet. Die Interessengemeinschaft Numborner Vereine bestellte und bezahlte die Geräte. Mitarbeiter des Heusweiler Bauhofes montierten die Spielgeräte sowie ein von der Gemeinde bereit gestelltes Sonnensegel über dem Sandkasten. Für die Montage des Sonnenschutzes stellte die Gemeinde 360 Euro in Rechnung, zum Ärger der Interessengemeinschaft Spielplatz um deren Sprecher Roland Wark.


Hans Günter Flätgen, Hauptamtsleiter der Heusweiler Gemeindeverwaltung, schickte uns dazu folgende Stellungnahme: "Die Gemeindeverwaltung stellte dem Spielplatz des Kutzhofer Ortsteils Numborn ein Sonnensegel zur Verfügung, das sehr wohl an anderer Stelle ebenfalls Verwendung hätte finden können. Also kein Sonnensegel, das nicht mehr benötigt wird. Es wurde aber den Numbornern zugesprochen, um das besondere Engagement der Vereine zu würdigen. Darüber hinaus war mit Herrn Wark abgesprochen, sollte der Bauhof die Spielgeräte aufstellen, hierfür Kosten anfallen, was Herrn Wark als unproblematisch kommentierte. Der Frust der betroffenen Vereine ist nur dann verständlich, wenn die abgesprochenen Sachverhalte innerhalb eigener Reihen nicht richtig kommuniziert wurden, was schade wäre, da dadurch unnötiger Ärger entstanden ist. Die Gemeinde dankt ausdrücklich den Geldspendern für die Spielgeräte."